Das 0:6 gegen RB Leipzig am vergangenen Spieltag der deutschen Fußball-Bundesliga markierte den nächsten Tiefpunkt einer an Tiefpunkten bislang nicht gerade armen Saison von Eintracht Frankfurt. DFB-Ikone Lothar Matthäus hat nun auf die Missstände bei der SGE geblickt - und vor allem einen Vorgang im Sommer extrem kritisch eingeordnet.
Dass Sportchef Markus Krösche bei Eintracht Frankfurt im Sommer plötzlich heftig in der Kritik stand und sogar ein vorzeitiges Aus des 46-Jährigen diskutiert wurde, kann der deutsche Rekordnationalspieler Lothar Matthäus so gar nicht nachvollziehen.
"Natürlich ist der Kader nicht so gut wie in den letzten Jahren. Aber was erwartet man denn von Markus Krösche? Jedes Jahr viele Millionen einnehmen und dann noch immer weiter den Kader verbessern? Das geht auf Dauer nicht", stellt Matthäus im Gespräch mit der "Sport Bild" heraus.
Und weiter: "Mich hat die Unruhe bei Eintracht im Sommer sehr verwundert. Zumal diese Unruhe auch auf eine Mannschaft abfärbt. Umso weniger kann ich die Kritik an Markus Krösche verstehen. Für Frankfurt ist Krösche ein Geschenk des Himmels. Jeder im Klub sollte jeden Tag dankbar dafür sein, dass er dort arbeitet."
Sommertransfers von Eintracht Frankfurt in der Kritik
Frankfurts von Krösche verantwortete Sommertransferphase stand bereits mehrfach in der Kritik: Erst im Schlussspurt ist die SGE einige Stars losgeworden, statt der erhofften und benötigten Einnahmen musste man sich aber mit Leihen begnügen. Bei diesen wurden aber Kaufpflichten vereinbart, was Krösche wohl noch den Job gerettet haben soll.
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Zur Wahrheit gehört jedoch auch, dass Krösche in den vergangenen Jahren immer wieder Spieler verpflichtete, die voll einschlugen und zudem für zahlreiche extrem teure Verkäufe die Verantwortung trägt.
Dass die Arbeit des Ex-Spielers Anklang findet, zeigt auch, dass Krösche bereits beim BVB und dem FC Bayern sowie in der englischen Premier League gehandelt wurde.





























