Der FC Bayern lässt die Leichtigkeit der Vorsaison in diesem Jahr noch vermissen und tut sich vor allem gegen die vermeintlich Kleinen schwer. Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus sieht mehr als nur eine Baustelle im Spiel des deutschen Rekordmeisters.
Punktverlust statt Kantersieg: Auch das Champions-League-Spiel des FC Bayern in Stavanger verlief am Ende völlig anders als erwartet. Schon beim 0:0 auf Schalke und dem 2:2 in Augsburg tat sich der Rekordmeister gegen Gegner schwer, die mit Mann und Maus verteidigten. Ganz ähnlich sah es in Elversberg aus, wo es für die Münchner nur zu einem 2:1 reichte.
Geht es nach Lothar Matthäus, hat sich beim FC Bayern mittlerweile ein kleiner Trend eingeschlichen, dem Trainer Vincent Kompany lieber schnellstens entgegensteuern sollte.
Dem FC Bayern fehlt "die zündende Idee"
"Es fehlt mir zurzeit die zündende Idee gegen eine tief stehende Mannschaft und das hat es auch schon in der Bundesliga gegeben", analysierte der Rekord-Nationalspieler im "Bild"-Format "Lothar legt los". Nicht nur in Stavanger habe dem FC Bayern die "konsequente Lösung" gefehlt, um zum Torerfolg zu kommen, bemängelte der 65-Jährige.
Das Problem im Spiel nach vorne ist laut Matthäus aber auch nur die eine Seite der Medaille. Er sieht zudem noch eine Baustelle in der Rückwärtsbewegung.
"Trotz alledem hat man dann gerade beim 2:0 gesehen, wo eben die Schwäche ist", sagte Matthäus mit dem Verweis auf den zweiten Treffer der Norweger, die das Gegenpressing des FC Bayern nach einem Ballverlust von Tom Bischof mit wenigen Pässen schnell überspielten und sich mit einfachsten Mitteln in eine gute Abschlussposition brachten.
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"Nach Ballverlust schlechtes Umschaltverhalten, nach hinten keine Absicherung", fasste Matthäus die Szene zusammen, die exemplarisch für den in dieser Saison noch nicht reibungslos funktionierenden FC Bayern stand.































