Ex-Nationalspieler Mario Basler mutmaßt, dass Trainer Adi Hütter bei Eintracht Frankfurt nicht so fest im Sattel sitzt, wie es derzeit den Anschein hat.
"Man liest, dass in Frankfurt noch keine Krise ist und noch nicht über Adi Hütter debattiert wird. Ich glaube intern ist man nicht zufrieden mit dem Saisonstart", sagte Basler in einem Beitrag für die Audio-Publishing-Plattform "Yuvoi".
Eintracht Frankfurt rangiert nach fünf Spieltagen mit fünf Punkten auf Tabellenplatz 14. Besonders frappierend ist die Defensivschwäche der Hessen, die bereits 16 Gegentreffer kassierten.
"Ich bin gespannt, ob man immer noch so stabil hinter Hütter steht, wenn der 1. FC Köln am Freitag in Frankfurt nicht verliert und die Eintracht eine Woche später in Dortmund verliert", sagte Basler. "Ich zweifle ein bisschen daran. Die Mechanismen im Fußball bleiben die gleichen. Man hatte sich in Frankfurt eine ganz andere Entwicklung erhofft."
Hütter hatte erst zu Beginn der neuen Spielzeit die Nachfolge des höchst umstrittenen Spaniers Albert Riera angetreten - seine zweite Amtszeit bei der SGE nach seinem ersten Engagement zwischen 2018 und 2021.
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Eintracht Frankfurt: Fragezeichen wegen Koch-Konflikt
Fragezeichen löst bei Basler auch der Konflikt zwischen Hütter und Eintracht-Kapitän Robin Koch aus. "Ich bin gespannt, was das mit der Mannschaft macht, wie sich das Verhältnis zwischen Koch und dem Trainer entwickelt", so der Europameister von 1996.
Hütter hatte die Abwehrleistung seines Teams zuletzt beim 0:6 bei RB Leipzig als "nicht bundesligatauglich" kritisiert.
Koch, den er zur Pause auswechselte, habe er "erlöst", so der Österreicher. "Von einem Führungsspieler und Kapitän erwarte ich einfach etwas anderes. Wenn du 16 Tore bekommst und Leader in der Abwehr bist, dann setze ich irgendwann auch mal ein Zeichen. Das hat mir überhaupt nicht gefallen. Ich erwarte mehr von Robin."































