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Trotz Real-Klatsche: BVB bleibt Risiko-Stil treu

Sehen sich auf dem richtigen Weg: Die Profis von Borussia Dortmund bleiben positiv
Sehen sich auf dem richtigen Weg: Die Profis von Borussia Dortmund bleiben positiv
Foto: © getty, Alex Grimm
27. September 2017, 12:33

Als sich Trainer Peter Bosz kurz vor Mitternacht mit Handy am Ohr aus dem Stadion chauffieren ließ, diskutierten seine Spieler noch die höhere Mathematik der Champions League.

Die harte Lektion der abgekochten Real-Stars zwingt Dortmund in Rechenspiele - aber nicht zur System-Abkehr. Zweifel am Weiterkommen gab es durchaus, den Weg des totalen Angriffs will der BVB trotzdem unbeirrt weitergehen.

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"Das ist unser Spiel", sagte BVB-Abwehrchef Sokratis eindringlich, "so sind wir, das ist unser Spiel!" Nuri Şahin sah ohnehin keinen "Grund, die Köpfe nun in den Sand zu stecken. Wir müssen einfach konsequent weitermachen".

Theoretisch: Zwei Siege gegen APOEL Nikosia, den direkten Vergleich gegen Tottenham Hotspur umkehren, zum Schluss das Bonusspiel bei Real - dann kann es noch fürs Achtelfinale reichen. Mario Götze betonte: "Es geht noch einiges!"

Doch Cristiano Ronaldo und Gareth Bale, Toni Kroos und Luka Modrić haben dem in der Bundesliga alles niederwalzenden BVB Grenzen aufgezeigt. "Wir hätten zwei oder drei Tore mehr erzielen müssen. Selbst bei fünf oder sechs Toren hätten wir ja nicht alle unsere Chancen genutzt", sagte Kroos recht gnädig.

Gigantische Lücken gegen pressingresistente Spanier

So war es beim 1:3 (0:1). Die Borussia-Spielweise berauschender Offensive mit aggressivem Pressing ist wunderbar anzusehen, jedoch taugt sie für höchstes Niveau nicht - oder noch nicht.

Gelang es den durch individuelle Spitzenklasse weitgehend pressingresistenten Spaniern, die erste Dortmunder Reihe zu überspielen, taten sich gigantische Lücken von bis zu 35 Metern auf. "Wir waren defensiv sehr schlecht, das war nicht das Niveau von Borussia Dortmund", urteilte Bosz trocken.

Die Wahrheit ist aber auch: Der BVB passte seine Spielweise nicht an den größtmöglichen Gegner an. Real war das bessere Dortmund. Madrid kann es sich auf Weltniveau leisten, Lücken zu lassen, der BVB kann es nicht.

"Die individuelle Klasse ist unglaublich", sagte Torhüter Roman Bürki beeindruckt, "wir haben Grenzen aufgezeigt bekommen." Aber: "Wir haben unseren Stil, den wir auch in der Liga durchziehen."

"Bei uns ist einiges schiefgelaufen"

Die immensen Risiken wurden bei den Gegentoren durch Bale (18.) und Ronaldo (49./79.) brutal bestraft. Die Superstars deckten die Schwächen der Abwehr gnadenlos auf.

"Bei uns ist einiges schiefgelaufen", sagte Bürki. Der Torhüter hatte mehrere Schüsse glänzend pariert, aber im zweiten Champions-League-Spiel auch das dritte Gegentor in der kurzen Ecke kassiert.

Doch daran lag es nicht. Auch das Handspiel von Sergio Ramos in der 14. Minute, nach dem es gut und gerne Rote Karte und Elfmeter hätte geben können, diente nicht als Ausrede.

"Wenn der Video-Referee hier gewesen wäre, hätte er bestimmt Elfmeter gegeben", sagte Bosz zwar, er räumte jedoch ein: "Real war klar besser. Wir kamen immer zu spät."

In der Liga hat der BVB - mit einer ordentlichen Portion Glück - in sechs Spielen erst ein Gegentor bekommen, in der Königsklasse sind es sechs aus zwei Spielen. "Die Qualität ist da", sagte Sokratis: "Doch es wird sehr schwer. Wir müssen jetzt alles gewinnen."

Paris Saint-Germain
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FC Bayern München
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