Der Argentinier Jorge Sampaoli und Ernesto Valverde dürfen sich spanischen Medien zufolge die größten Hoffnungen auf die Nachfolge von Trainer Luis Enrique beim FC Barcelona machen.
Sampaoli, der nach seiner erfolgreichen Zeit als Nationaltrainer Chiles seit Sommer den FC Sevilla trainiert, liegt in allen Internet-Umfragen vorne. Doch auch zwei deutsche Trainer stehen im Raum.
Enrique hatte am Mittwochabend seinen Abschied von Barça nach drei Jahren für Sommer angekündigt und als Grund zunehmende Müdigkeit angegeben. Ähnlich hatte sein Freund Pep Guardiola argumentiert, als er die Katalanen 2012 verlassen hatte.
Sampaoli steht in der Gunst der Barça-Fans weit oben, weil er mit Chile den internationalen Fußball taktisch stark prägte. 2015 gewann er mit der Mannschaft die Copa América, vor der Saison wagte er den Sprung nach Europa und heuerte beim FC Sevilla an. Mit den Andalusiern steht der 56-Jährige derzeit auf Rang drei der Tabelle und sammelt weiterhin Argumente für höhere Aufgaben.
Valverde, Klopp und Tuchel in der Lostrommel
Valverde war von 1988 bis 1990 selbst für Barça aktiv und trainiert seit 2013 Athletic Bilbao. Mit Juan Carlos Unzué ist zudem ein weiterer früherer Barcelona-Profi im Gespräch, der 49-Jährige arbeitete bereits unter Guardiola als Torwarttrainer für den Klub und ist seit 2014 Enriques Assistent.
Die Zeitung "Sport" nannte indes auch Jürgen Klopp vom FC Liverpool als möglichen Kandidaten. Zuletzt wurde überdies Dortmunds Coach Thomas Tuchel mit Barcelona in Verbindung gebracht. Klopp, der in England zwar derzeit stark in der Kritik steht, hat am River Mersey noch einen Langzeitvertrag bis 2022. Tuchels Kontrakt beim BVB läuft noch bis 2018, nach der Saison soll es aber Gespräche bezüglich einer Verlängerung geben.



























