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Adler in der Krise, München an der Spitze

Yannic Seidenberg und der EHC München stehen wieder an der Tabellenspitze
Yannic Seidenberg und der EHC München stehen wieder an der Tabellenspitze
Foto: © imago, imago sportfotodienst
19. Februar 2016, 20:36

Auch mit NHL-Rückkehrer Marcel Goc und dem neuen Cheftrainer Craig Woodcroft findet Titelverteidiger Adler Mannheim in der Deutschen Eishockey Liga keinen Weg aus der Krise.

Im Derby beim Tabellenvorletzten Schwenninger Wild Wings unterlag der Meister erstmals seit fünf Monaten wieder mit dem lange verletzten Nationalstürmer Goc 2:4 (0:1, 2:2, 0:1) und kassierte die sechste Niederlage in Folge.

Für den Tabellensiebten ist sieben Spieltage vor Ende der Hauptrunde Rang sechs, der direkt ins Viertelfinale führt, bereits acht Punkte entfernt. Selbst das Verpassen der Vor-Play-offs droht: Das Polster auf Platz elf beträgt nur fünf Zähler.

München nutzt Patzer der Eisbären

An der Tabellenspitze ging das Wechselspiel weiter: Die Eisbären Berlin mussten Platz eins nach der 2:3 (0:1, 0:2, 2:0)-Niederlage bei den Grizzlys Wolfsburg an Red Bull München abgeben. Die Bayern setzten sich gegen die Nürnberg Ice Tigers mit 4:0 (1:0, 2:0, 1:0) durch und überholten nicht nur Berlin, sondern auch die Düsseldorfer EG. Der achtmalige Meister verpasste mit einem 1:2 (0:0, 1:1, 0:1) bei den Straubing Tigers den Sprung an die Tabellenspitze. Die Play-off-Teilnahme schon fast sicher hat auch der Tabellenvierte Iserlohn Roosters nach dem 6:0 (1:0, 3:0, 2:0) gegen die Augsburger Panther.

Wichtige Punkte im Kampf um die Meisterrunde sammelten die Kölner Haie beim 3:1 (1:1, 2:0, 0:0) gegen die Hamburg Freezers. Einen herben Rückschlag erlitt Vizemeister ERC Ingolstadt, der mit 1:2 (0:1, 0:1, 1:0) beim Schlusslicht Krefeld Pinguine die vierte Pleite in Serie kassierte.

"Debütanten" gehen leer aus

Goc, der im Sommer aus Nordamerika zurückgekehrt war, ging erstmals seit dem 15. September wieder für Mannheim auf Torejagd. Allerdings konnte der 32-Jährige den Abwärtstrend des Meisters ebenso wenig stoppen wie der ehemalige Stanley-Cup-Sieger Ray Emery bei seinem Debüt im Tor.

An der Bande musste der bisherige Co-Trainer Woodcroft, dessen Chef Greg Ireland vor gut einer Woche entlassen worden war, die entscheidenden Schwenninger Tore durch Damien Fleury (37.) und Marcel Kurth (60.) mitansehen. München stürmte dank der Tore von Yannic Seidenberg (6.), Toni Söderholm (22.), Jerome Samson (32.) und Steve Pinizotto (59.) zum sechsten Sieg in den letzten sieben Spielen.

Mannheim 1:3 Berlin
Adler Mannheim
Adler Mannheim
Mannheim
3
0
0
3
Eisbären Berlin
Eisbären Berlin
Berlin
7
3
2
2
19:30
Fr, 24.04.
Beendet
Eisbären Berlin
Eisbären Berlin
Berlin
5
1
1
3
Adler Mannheim
Adler Mannheim
Mannheim
1
0
0
1
16:30
So, 26.04.
Beendet
Adler Mannheim
Adler Mannheim
Mannheim
1
1
0
0
Eisbären Berlin
Eisbären Berlin
Berlin
5
1
2
2
19:30
Di, 28.04.
Beendet
Eisbären Berlin
Eisbären Berlin
Berlin
3
0
2
1
0
Adler Mannheim
Adler Mannheim
Mannheim
4
0
1
2
1
19:30
Do, 30.04.
Beendet
Adler Mannheim
Adler Mannheim
Mannheim
0
Eisbären Berlin
Eisbären Berlin
Berlin
0
16:30
So, 03.05.
vollständiger Spielplan

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Torjäger 2025/2026 Playoffs

#NamePenaltyTore
1EHC MünchenTobias Rieder08
2Eisbären BerlinLiam Kirk07
Eisbären BerlinLes Lancaster07
Adler MannheimNicolas Mattinen07
Eisbären BerlinTy Ronning07