Am vergangenen Wochenende hatten sich die Ferrari-Teamkollegen Charles Leclerc und Lewis Hamilton in Mexiko mit harten Bandagen um Platz eins gekämpft - und dadurch Red-Bull-Star Max Verstappen den Sieg auf dem Silbertablett serviert. Anschließend krachte es auch verbal bei der Scuderia. Nun ist der Streit offenbar geklärt.
Das verriet Lewis Hamilton rund um das Qualifying zum Großen Preis von Brasilien. Dabei betonte der Brite, dass nicht Teamchef Vasseur, sondern ein persönliches Gespräch zwischen ihm und Leclerc entscheidend gewesen sei.
"Fred hat die Sache nicht aus der Welt geschafft. Das waren Charles und ich. Wir haben uns zusammengesetzt, miteinander gesprochen, die Angelegenheit bereinigt und machen jetzt weiter", erklärte Hamilton gegenüber "Sky Sports F1".
"Wir haben nach wie vor enorm viel Respekt voreinander. Ich bin froh, dass wir miteinander gesprochen haben. Jetzt schauen wir nach vorne. Ansonsten verstehen wir uns ganz normal und kommen gut miteinander aus. Manchmal braucht es in solchen Situationen einfach ein Gespräch", so der siebenfache Weltmeister weiter.
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Dabei habe es keine Forderungen oder Ultimaten von einer der beiden Seiten gegeben. "Wir haben beide unsere Sichtweisen eingebracht und darüber gesprochen, in welchen Bereichen wir uns verbessern und uns gegenseitig unterstützen können. Ich hoffe, dass wir in Zukunft bessere Rennen haben werden", ergänzte der Brite.
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Ferrari-Duell spielt Verstappen in die Karten
In Mexiko war es bereits in der ersten Runde zum Eklat zwischen den beiden Ferrari-Piloten gekommen. In Kurve vier versuchte Charles Leclerc, seinen Teamkollegen Lewis Hamilton außen zu überholen. Dabei gerieten beide Ferrari von der Strecke. Leclerc kehrte über das Gras vor Hamilton auf die Strecke zurück.
Die Aktion hatte für Ferrari weitreichende Folgen. Max Verstappen nutzte die Situation, zog an Hamilton vorbei und übernahm später die Führung, die er bis ins Ziel verteidigte. Leclerc erhielt zudem eine Fünf-Sekunden-Strafe, weil er sich durch das Verlassen der Strecke einen dauerhaften Vorteil verschafft hatte.
Anschließend hatte Hamilton seinen Teamkollegen öffentlich kritisiert und ihm die Schuld an dem Zwischenfall gegeben. Nach einer knappen Woche scheinen sich die Gemüter nun beruhigt zu haben.



