Cole Campbell galt in Reihen von Borussia Dortmund als große Wette auf die Zukunft, die starken Leistungen, die der US-Amerikaner beim Nachwuchs zeigte, konnte er bei den BVB-Profis aber nicht bestätigen. Auch eine Leihe zur TSG 1899 Hoffenheim brachte in der Rückrunde der vergangenen Saison keine Besserung, sodass es im Sommer zur Trennung kam. Jetzt kehrt der 20-Jährige mit der SV Elversberg nach Dortmund zurück. Im Vorfeld hat sich Campbell über seine Zeit bei den Borussen geäußert.
Rund sechs Millionen Euro soll die SV Elversberg im Sommer 2026 an den BVB überwiesen haben, um sich die Dienste von Cole Campbell zu sichern. Eine durchaus risikobehaftete Investition, die sich bislang allerdings voll auszahlt. Schon neunmal trat der US-Nationalspieler (1 Einsatz) für die SVE gegen den Ball, zweimal war er bereits mit einem Tor erfolgreich. Als Nächstes steht am Samstag (07. November, 15:30 Uhr) im Rahmen der Bundesliga die Rückkehr zum BVB auf dem Plan. Campbell dürfte dann noch eine Rechnung offen haben.
"Es war definitiv keine einfache Zeit", blickt der Offensivspieler im Gespräch mit der "Bild" auf sein Engagement bei den Schwarzgelben zurück und erläutert: "Wenn du jeden Tag hart arbeitest und unbedingt spielen willst, ist es natürlich frustrierend, wenn du nicht die Möglichkeiten bekommst, die du dir erhoffst. Fußball bedeutet mir extrem viel. Deshalb beschäftigt dich so etwas auch außerhalb des Platzes."
Abschied vom BVB der "richtige Schritt"
Mittlerweile habe er jedoch "gelernt, mit solchen Situationen umzugehen. Meine Familie, mein Berater und die Menschen, denen ich vertraue, und vor allem mein Glaube an Gott haben mir sehr geholfen. Rückblickend hat mich diese Phase mental stärker gemacht. Ich weiß heute noch mehr zu schätzen, wie wichtig Vertrauen und regelmäßige Spielzeit sind."
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Dass es beim BVB nicht zum ganz großen Durchbruch reichte, lastet sich Campbell allerdings größtenteils selbst an.
"Natürlich habe auch ich Fehler gemacht. Ich war sehr jung, hatte große Ambitionen und wollte unbedingt zeigen, dass ich bereit für die Bundesliga bin. Vielleicht war ich in manchen Situationen zu ungeduldig und habe mich zu sehr darauf konzentriert, warum ich nicht spiele, statt nur auf die Dinge zu schauen, die ich selbst beeinflussen kann. Das würde ich heute anders machen", gibt der Youngster zu. Er bereue allerdings nicht, 2022 vom isländischen Klub Breidablik zum Borussen-Nachwuchs gewechselt zu sein.
Zudem sei die Unterschrift bei Aufsteiger Elversberg rückblickend "der richtige Schritt" gewesen.





























