Assistent Aaron Danks ist beim FC Bayern nach dem Kollaps von Cheftrainer Vincent Kompany und seiner folgenden Ruhepause zum Interimsboss aufgestiegen. Am Freitag hat der Engländer ein Update zum Gesundheitszustand des Belgiers gegeben.
"Ich hatte in den letzten Tagen einige sehr positive Telefonate mit Vince. Er wirkt zuversichtlich und scheint auf einem guten Weg der Genesung zu sein", verriet Danks vor dem Auswärtsspiel des deutschen Rekordmeisters bei Mainz 05 am Samstag (15:30 Uhr).
Wann Kompany, der sich von einer Hirnhautreizung erholt, zurückkehren wird, ließ der Co-Trainer offen.
"Es gibt keinen festgelegten Zeitrahmen oder ein konkretes Datum, aber die anstehende Länderspielpause bietet eine gute Gelegenheit, innezuhalten, seine Situation zu bewerten und zu schauen, wann er wieder zur Verfügung stehen kann. Wir sind jedenfalls bereit und freuen uns darauf, ihn so bald wie möglich wieder bei uns begrüßen zu dürfen", so Danks.
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Unter dem 43-Jährigen hatten die Münchner am Dienstag in der Champions League ein bärenstarkes Auswärtsspiel bei Atlético Madrid geliefert, der 2:0-Sieg war hochverdient.
Beim FC Bayern wird an "bewährten Abläufen festgehalten"
Dennoch wird Kompany an der Säbener Straße vermisst - nicht nur von seinen Spielern. Doch Danks fühlt sich der Situation gewachsen.
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"Es ist ein schwieriger Spagat, aber da wir zweieinhalb Jahre lang so eng zusammengearbeitet haben, sind mir seine Werte und Prinzipien bestens vertraut. Man weiß zwar nie zu hundert Prozent, wie er in einer bestimmten Situation entscheiden würde, aber man kann sich an dem orientieren, was wir in den vergangenen zweieinhalb Jahren gemeinsam aufgebaut haben", erklärte der Brite.
Für ihn gehe es "vor allem darum, dieses Fundament zu bewahren, all das, was wir bereits erreicht haben" und weniger "darum, Dinge zu verändern, alles neu zu erfinden oder völlig neue Ansätze zu entwickeln".
Danks betonte: "Vielmehr haben wir an unseren bewährten Abläufen festgehalten und auf die Gewohnheiten vertraut, die wir als Gruppe etabliert haben. Alle haben in dieser Hinsicht Verantwortung übernommen - die Spieler, das gesamte Trainerteam und der gesamte Betreuerstab. Sie alle haben uns geholfen, diese schwierige Phase zu überstehen."



























