Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg bangt nach dem weitgehend trostlosen Saisonauftakt um Bundesliga-Aufsteiger FC Schalke 04.
"Ich mache mir um Schalke Sorgen. Es fehlt vorn die Qualität", sagte der 58-Jährige im "Doppelpass" von "Sport1".
Die Königsblauen rangieren nach dem 0:2 gegen RB Leipzig jetzt auf Abstiegsplatz 17. Frappierend: Erste vier Treffer gelangen dem Team von Trainer Miron Muslic in den bisherigen acht Ligaspielen.
Einsatz und Leidenschaft seien bei den Knappen zwar in Ordnung, urteilte Effenberg, er habe Schalke "da erwartet". Die von Muslic gelobte Laufbereitschaft sei allerdings "bei allen Mannschaften die Grundvoraussetzung, auch beim FC Bayern".
Auch Effenbergs Experten-Kollege Dietmar Hamann sieht Schalkes Leistungen kritisch. "Von den vier Toren, die sie geschossen haben, kamen drei in Berlin. Sechsmal haben sie vorne nicht getroffen. Als Aufsteiger wirst du im ganzen Jahr drei- oder viermal zu null spielen. Du musst irgendwann mal Spiele gewinnen", sagte er bei "Sky".
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Doch auch Hamann weiß, dass es für die Schalker Probleme kein Wundermittel gibt. "Es ist schwer, über Nacht ein Rezept zu finden", gestand der 53-Jährige.
FC Schalke 04: Das sagt Baumann zur Krise
"Wir verfallen nach einem Viertel der Saison aber auch nicht in Panik. Dass es eine sehr schwere Saison wird, haben wir von Tag eins nach dem Aufstieg an betont", so der 51-Jährige.
"Es muss jedem – intern wie extern – klar sein, dass es nur um den Klassenerhalt geht. Dieses Mindset brauchen alle. Für mich wäre der Klassenerhalt ein größerer Erfolg als der Aufstieg", stellte Baumann klar.
Er merkte an: "Wir müssen wieder aggressiv, mutig und eklig sein. Das ist die Basis."
Kritik an Muslic trat Baumann entgegen: "Ich finde es sehr gut, wie er mit der Situation umgeht. Er arbeitet sehr akribisch, ist klar und offen für Impulse. Wir sind von seiner Arbeit und unserem Weg absolut überzeugt."































