In der aktuellen Bundesligasaison präsentiert sich Borussia Dortmund bislang als ernstzunehmender Bayern-Jäger. Um weiter in Schlagdistanz zu bleiben, könnte der BVB im Winter womöglich noch einmal auf dem Transfermarkt nachlegen.
"Ich will nichts ausschließen. Ich will aber jetzt auch nicht die Zusage geben, dass wir im Winter etwas machen", sagte Klubchef Carsten Cramer am Sonntag im "Doppelpass" bei "Sport1".
Der aktuelle Kader sei "wirklich sehr, sehr gut" aufgestellt. "Fakt ist: Wir sind jederzeit handlungsfähig. Und wenn es etwas zu tun gäbe, dann würden wir es sicherlich machen können", betonte Cramer.
Der BVB hatte am Samstag im Bundesliga-Klassiker gegen den FC Bayern (2:2) angedeutet, dass man aktuell wieder näher am Rekordmeister dran ist. Viele Entscheidungen in der Kaderplanung der Schwarz-Gelben scheinen langsam Früchte zu tragen.
Für Cramer ist deshalb klar, dass man das eigene Tafelsilber nicht schon nach der Saison wieder veräußern will.
BVB zuletzt mit dickem Minus
"Ich bin sehr, sehr zuversichtlich, dass wir im Sommer in der Lage sind, unseren Kader beisammenzuhalten“, sagte der Marketing-Boss. Daran ändere auch der jüngst vermeldete Fehlbetrag für das letzte Geschäftsjahr nichts.
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"Wir sind wirtschaftlich kerngesund aufgestellt und arbeiten gerade auch daran, dass wir diese Transfers nicht zwangsläufig tätigen müssen", sagte Cramer.
Der BVB hatte für das Jahr 2025/2026 ein Minus von 21,7 Millionen Euro gemeldet. Ein Jahr zuvor hatte der börsennotierte Verein noch einen Gewinn von 6,7 Millionen Euro erzielt.
Ein Versprechen, ganz ohne Spielerverkäufe auszukommen, wollte Cramer dann aber doch nicht ablegen.
"Wenn es wirtschaftliche Opportunitäten gibt, dann werden wir darüber nachdenken. Ich will nichts ausschließen. Aber wir machen das nicht, um permanent Spieler zu verkaufen, sondern wir wollen uns am Ende sportlich weiterentwickeln", erklärte der 57-Jährige.
Zum Selbstverständnis des BVB gehöre es, Spieler zu entwickeln und auch damit zu leben, dass nicht alle ihre gesamte Karriere in Dortmund verbringen.
"Wir werden immer der Verein sein, der Spieler entwickelt", sagte Cramer. Entscheidend sei, die Spieler während ihrer Zeit beim BVB von der sportlichen Perspektive zu überzeugen und sie voll hinter dem Verein zu wissen.






























