Die Karriere von Nick Woltemade ist im vergangenen Jahr ins Stocken geraten. Obwohl die Formkurve beim Angreifer von Juventus Turin zuletzt wieder leicht nach oben zeigte, lässt eine Italien-Ikone kein gutes Haar am deutschen Nationalspieler.
"Er ist ein langer, technisch versierter Lulatsch, aber auch berechenbar", sagte Marco Borriello im Interview mit der "Gazzetta dello Sport". Das derzeitige Sturmduo der Bianconeri, das aus Woltemade und dem früheren Frankfurter Randal Kolo Muani besteht, gefalle ihm "nicht besonders", denn: "Beide mögen den Strafraum nicht."
In der Serie A wartet der frühere Bremer und Stuttgarter, der von Newcastle United ausgeliehen wurde, noch auf seinen ersten Scorerpunkt. Dafür traf Woltemade bislang in allen drei Einsätzen in der Europa League, zwei Mal freilich vom Punkt.
Bezeichnend: Obwohl der deutsche Nationalspieler gegen Stade Rennes unlängst zwei Torbeteiligungen zum 2:2-Unentschieden beitrug, wurde er von Trainer Luciano Spalletti offen kritisiert.
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Über Woltemade und Kolo Muani sagte der Coach: "So gut es auch gelaufen ist, aber ich glaube, ich kann von beiden mehr erwarten, denn ihre Qualitäten sind besser als die Leistung, die sie heute Abend gezeigt haben."
Spalletti ergänzte: "Die Qualitäten dieser beiden Spieler sind nicht einfach die bloße Summe ihrer individuellen Fähigkeiten, sondern mehr als das. Woltemade und Kolo Muani müssen ihre Einsatzbereitschaft steigern: Beide sind sehr technisch, müssen aber an Tempo zulegen. Heute haben sie ein gutes Spiel gemacht, aber sie können noch mehr leisten."
Steiler Aufstieg, steiler Absturz
Woltemade hatte 2025 einen rasanten Aufstieg hingelegt, der in einem 75 Millionen Euro teuren Wechsel zu Newcastle United in die Premier League und einem zwischenzeitlichen Stammplatz im DFB-Team mündete. Doch in Newcastle kam der 24-Jährige aus dem Tritt.
Vom neuen Bundestrainer Jürgen Klopp wurde Woltemade im September zwar ins deutsche Aufgebot berufen, betrieb dort im Anschluss jedoch kaum Eigenwerbung. Ob er im November wieder dabei ist, bleibt abzuwarten.





























