Auch wenn der FC Bayern nach zwei Partien in der Champions League und dem sechsten Spieltag der Fußball-Bundesliga noch auf die erste Pflichtspielniederlage wartet, ist dem deutschen Branchenprimus der Saisonstart nicht perfekt gelungen. Vor dem Königsklassen-Kracher gegen den FC Arsenal stellt Ex-Profi Erik Meijer die "ganz kleine Schwachstelle" der Münchner heraus.
Sein riesiges Offensiv-Potential stellte der FC Bayern bereits mehrfach unter Beweis. In den Heimspielen gegen den VfB Stuttgart, FK Bodø/Glimt, Union Berlin und RB Leipzig ballerte sich die Mannschaft von Vincent Kompany jeweils in einen Rausch und schenkte jedem Gegner jeweils mindestens fünf Tore ein. Die offensive Spielweise birgt aber auch eine Gefahr, mahnt Erik Meijer.
"Eine Mannschaft, die so offensiv spielt, wird im Umschaltspiel immer angreifbarer. Wie ist ihre Restverteidigung organisiert? Und wie geht man als Gegner damit um? Welche Spieler lässt man vorne und spekuliert auf den Konter?", betonte der Ex-Profi im Gespräch mit "Tribuna.com" und legte nach: "Bayern spielt nun einmal mit sehr vielen Spielern offensiv. Das ist vielleicht die ganz kleine Schwachstelle dieser Mannschaft."
FC Bayern: Kompany "ist ein ganz Großer"
Gerade Weltklasse-Teams wie der FC Arsenal, die am Mittwochabend (21 Uhr) in der Allianz Arena gastieren, könnten dies ausnutzen, mahnt der Niederländer. Dass die Münchner mit einer so offensiven Herangehensweise überhaupt Erfolg haben können, führt der TV-Experte auf Cheftrainer Vincent Kompany zurück, der seine Angreifer dazu motiviert bekommt, auch Defensivaufgaben zu übernehmen.
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"Kompany hat es geschafft, dass alle Stars bereit sind, für die Mannschaft zu arbeiten und ihren Teil beizutragen. Harry Kane oder Olise sind sich nie zu schade, Defensivarbeit zu leisten. Wenn man das als Trainer schafft, ist man ein ganz Großer", lobte der 57-Jährige den Belgier, der im Champions-League-Duell mit den Gunners nach einer Virus-Erkrankung wohl an der Seitenlinie stehen kann.
Laut der "Bild" leitete der Chefcoach am Mittwochvormittag das Anschwitzen seiner Mannschaft ein. Damit sei klar, dass Kompany auch am Abend einsatzbereit sein wird.



























