Nach der 2:3-Heimpleite gegen Borussia Mönchengladbach ist der VfB Stuttgart endgültig in der Krise angekommen. TV-Experte Dietmar Hamann sieht bei den Schwaben vor allem ein Einstellungsproblem.
"Sie haben schon fünf Spiele verloren. Die zwei Spiele, die sie gewonnen haben, waren daheim gegen Köln und in Paderborn, wo auch ein bisschen Glück dabei war", mahnte Hamann am Samstag bei "Sky" an.
Nach einem jahrelangen Aufwärtstrend habe sich bei einigen Stuttgartern womöglich eine leichte Überheblichkeit eingeschlichen, sodass man auf dem Feld fünf bis zehn Prozent weniger investiere.
"Aber das geht halt nicht. Das geht nicht mal gegen den Tabellenletzten zu Hause, der zuvor noch kein Spiel gewonnen hat oder keinen Punkt hatte", stellte der Ex-Nationalspieler klar.
VfB-Trainer Sebastian Hoeneß hatte am Freitagabend von einer verdienten Niederlage gesprochen und die Gladbacher für ihre Kampfbereitschaft gelobt. "Das war glaube ich auch ein Wink mit dem Zaunpfahl an die eigene Mannschaft", meinte Hamann.
VfB Stuttgart im Mittelmaß angekommen
Besonders auffällig sei beim VfB in dieser Saison die Diskrepanz zwischen Kader-Qualität und Auftritten auf dem Feld.
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"Sie haben eine große Auswahl an Stürmern. Undav, gestern nicht angefangen, hat die größte Konkurrenz seit Langem, und bis auf Demirovic scheint keiner Tore zu machen. Die müssen schleunigst schauen, dass sie dahin zurückkommen, wo sie letzte Saison waren", legte Hamann nach.
Doppelpacker Demirovic hatte nach der Pleite ebenfalls klare Worte an die Kollegen gerichtet.
"Jeder sollte sich an die eigene Nase fassen, ob er in den schwierigen Momenten alles aus sich herausholt. Du kannst nicht nur Fußball spielen, wenn es gut läuft. Du musst auch in den Momenten da stehen, wenn es nicht gut läuft", prangerte der Bosnier an. "Wir waren heute nicht gut genug, die Enttäuschung sitzt tief im Moment."



























