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"Ich bin mir absolut sicher, dass ..."

"Gab es lange nicht mehr": Polnisches Team im Aufwind

Für die polnischen Skisprung-Stars soll es im Weltcup wieder bergauf gehen
Für die polnischen Skisprung-Stars soll es im Weltcup wieder bergauf gehen
Foto: © IMAGO/Kai Taller
23. Oktober 2026, 09:25
sport.de
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Im vergangenen Weltcup-Winter sprangen die polnischen Skisprung-Stars der Weltspitze weitgehend hinterher. Nur Shootingstar Kacper Tomasiak, der mit seinen Erfolgen bei den Olympischen Winterspielen die Bilanz zumindest etwas aufhübschte, konnte überzeugen. Der Verbandschef der stolzen Skisprung-Nation erwartet, dass die kommende Saison deutlich besser verläuft.

Weil die polnischen Skisprung-Stars in der vergangenen Saison weit hinter ihren Möglichkeiten blieben, schien sogar ein Aus von Nationalcoach Maciej Maciusiak denkbar. Nach einer rabenschwarzen Saison durfte der 49-Jährige seinen Job aber behalten. Dafür nahm der polnische Ski-Verband außerhalb des Trainerteams weitreichende Änderungen vor und stellte unter anderem Stefan Horngacher als Trainingskoordinator ein.

PZN-Präsident Apoloniusz Tajner, der vor wenigen Monaten das Amt von Adam Malysz übernahm, ist sicher, dass es für Tomasiak, Paweł Wąsek und Co. im kommenden Winter viel besser laufen wird. "Das sportliche Niveau, das unsere Skispringer derzeit zeigen, gefällt mir sehr gut", lobte er seine Stars im Gespräch mit "Skijumping.pl" und führte aus: "Ich sehe rund 15 Athleten auf einem ähnlichen Niveau. Das gab es schon lange nicht mehr."

Skispringen: Polen erwartet "deutlich besseren" Weltcup-Winter

Nach wenigen Podiumsplätzen im Weltcup 2025/26 fordert der 72-Jährige eine deutliche Steigerung. "Ich wäre zufrieden, wenn die Ergebnisse insgesamt – und nicht nur in einzelnen Wettbewerben – besser wären als in den beiden vergangenen Wintern. Nach dem, was ich heute auf der Schanze gesehen habe, bin ich mir sogar sicher, dass diese Saison für uns deutlich besser verlaufen wird", legte er sich fest.

Man habe mit Kacper Tomasiak, Paweł Wąsek und Klemens Joniak drei "Spitzenkräfte", legte der Verbandsboss nach: "Dynamik, Absprungwinkel und die Fähigkeit, die Skier im Flug zu steuern, sehen bei ihnen hervorragend aus. Auch die älteren Springer darf man nicht außer Acht lassen. Maciek Kot springt derzeit großartig, aber auch Piotrek Żyła und Dawid Kubacki halten ihr Niveau."

Dazu werden "noch einige junge Athleten um Einsätze im Weltcup kämpfen. Aus dieser Gruppe werden sich vier oder fünf Springer herauskristallisieren, die um die vorderen Plätze mitkämpfen werden", kündigte er an.

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