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"Habe mein Gleichgewicht wiedergefunden"

Biathlon-Dino erklärt Kehrtwende

Jakov Fak ist ein Biathlon-Urgestein
Jakov Fak ist ein Biathlon-Urgestein
Foto: © IMAGO/Roman Koksarov
28. Oktober 2026, 12:31
sport.de
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Obwohl er im kommenden Sommer seinen 40. Geburtstag feiert, zeigt Sloweniens Biathlon-Dauerbrenner Jakov Fak keinerlei Anzeichen von Müdigkeit. Sein zunächst angekündigtes Karriereende hat der erfahrene Skijäger noch einmal verschoben und hofft nun, von größeren Verletzungen verschont zu bleiben.

Der olympische Winter 2025/2026 verlief für Jakov Fak nicht wie geplant. Der 39-Jährige hatte mit einer Verletzung am rechten Knie zu kämpfen und musste sich im Dezember nach einem Meniskusriss sogar einer Operation unterziehen.

In der laufenden Vorbereitung fokussierte sich der Einzel-Weltmeister von 2012 daher darauf, seine Balance wiederzufinden. Aufgrund der Blessur hatte Fak sein linkes Knie stärker belastet, was zu einem körperlichen Ungleichgewicht führte.

"Ich habe mein Gleichgewicht wiedergefunden", verkündete der Routinier im Gespräch mit "Siol.net" stolz und schob hinterher: "Ich arbeite kontinuierlich daran, und es gibt keine Probleme mehr. Alles entwickelt sich in die richtige Richtung. Auch die Trainingseinheiten verlaufen nach Plan."

Biathlon-Dino Fak lobt neuen Nationaltrainer

Fak wird mittlerweile von dem Italiener Armin Auchentaller trainiert, der im Frühjahr die Leitung des slowenischen Biathlon-Teams übernahm. Mit der Zusammenarbeit ist der Altmeister bislang absolut zufrieden.

"Ich finde es immer total spannend, wenn ein neuer Trainer kommt, denn jeder hat seinen eigenen Ansatz und seine eigene Vorstellung vom Training", hob Fak hervor.

Es sei "interessant, seine Methoden kennenzulernen und sie mit meiner eigenen Erfahrung zu verknüpfen - schließlich gibt es nicht viele Trainer, die es gewohnt sind, einen 39-jährigen Athleten zu betreuen", gab er zu bedenken.

Fak beschloss: "Wenn man in meinem Alter ist, messen die Trainer der eigenen Meinung, der Erfahrung und dem bisherigen Werdegang eine größere Bedeutung bei. Heutzutage ist man oft selbst derjenige, der Feedback gibt. Die Beziehung entwickelt sich also eher zu einer Art Mentorschaft - das ist einfach großartig."

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