Schreckmoment für Silje Opseth: Die norwegische Skispringerin, die erst vor wenigen Tagen ihre Schwangerschaft und damit auch ihr Saison-Aus verkündete, musste sich einer Not-OP unterziehen. Vom Krankenbett aus gab sie am Sonntag aber zum Glück schon Entwarnung.
Skisprung-Star Silje Opseth hat sich am Wochenende einer ungeplanten Operation unterzogen. Grund war eine Appendizitis, eine akute Entzündung des Wurmfortsatzes am Ende des Blinddarms, die als medizinischer Notfall klassifiziert wird.
"Eine Appendizitis stand für 2026 nicht auf meiner Bingo-Karte", schrieb die Norwegerin zu einem Bild, das sie im Krankenhausbett zeigt. Dank der unmittelbaren Versorgung und dem nationalen Gesundheitssystem gehe es sowohl ihr als auch dem Kind gut, teilte Opseth mit. "Jetzt brauche ich einfach etwas Zeit, um wieder gesund zu werden und zu heilen."
"Wusste sofort, dass etwas falsch läuft"
Norwegens Skisprung-Manager Jan-Erik Aalbu erklärte gegenüber der nationalen Nachrichtenagentur "NTB", dass Opseth schon recht früh bemerkte, dass mit ihr irgendetwas nicht stimmte. "Zum Glück kenne ich meinen Körper sehr gut, deswegen wusste ich sofort, dass etwas falsch läuft", meinte die Skispringerin, die binnen zwölf Stunden nach der Diagnose operiert wurde.
"Für Silje war es eine sehr intensive Phase innerhalb von wenigen Tagen, aber sie nimmt es mit guter Moral an und fiebert den neuen Freuden, die das Leben für sie bereithält, entgegen", bestätigte auch Aalbu einen guten Verlauf der ungeplanten Operation.
Die 27-jährige Opseth hatte die Öffentlichkeit erst vor rund einer Woche über ihre Schwangerschaft und das damit verbundene Saison-Aus informiert. Ein Karriereende schloss sie gleichzeitig aus. Nach der Geburt ihres Kindes will die dreimalige WM-Medaillengewinnerin wieder in den Weltcup zurückkehren.
