Der Sommer-Grand-Prix im Skispringen geht am Wochenende in Klingenthal zu Ende. Ein Olympia-Star feiert bei den Wettkämpfen in Sachsen sein Comeback.
Kacper Tomasiak ist zum Abschluss des Sommer-Grand-Prix im Skispringen wieder mit dabei. Der 19-Jährige hatte bei den letzten beiden Stationen im französischen Courchevel und im rumänischen Rasnov gefehlt. Beim Auftakt im polnischen Wisla hatte die Zukunftshoffnung einen siebten und einen zehnten Platz belegt.
"Ich bin zuversichtlich, was meine Leistung angeht, auch wenn ich mich erst in Klingenthal mit ausländischen Konkurrenten messen kann. Ich freue mich über die Fortschritte in der gesamten Gruppe, aber wir werden sehen, was das in Deutschland bringt", wird Tomasiak vom polnischen Wintersportverband PZN bezüglich der Skisprung-Generalprobe in Klingenthal zitiert. Der Weltcup-Winter geht am 20. November im norwegischen Lillehammer los.
"Die Springen in Klingenthal werden uns zeigen, wo wir aktuell stehen. Das wird die erste ernsthafte Überprüfung vor dem Winter sein. Einige Springer werden in Deutschland wahrscheinlich in Topform sein, während andere noch fast einen Monat Zeit haben, ihre Form zu perfektionieren", äußerte sich Polens Skisprung-Nationalcoach Maciej Maciusiak.
Große Fußstapfen im polnischen Skispringen
Hinter der Form des Skisprung-Youngster stand zuvor ein Fragezeichen. Denn: Tomasiak war im Rahmen der Saisonvorbereitung gestürzt.
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Der 19-Jährige gilt als der große Hoffnungsträger im polnischen Skispringen. Tomasiak war bei den Olympischen Winterspielen im Februar der Durchbruch gelungen. In Italien gewann er zwei Silber- (Normalschanze und Super-Team) sowie eine Bronzemedaille (Großschanze). Nach dem Karriereende von Kamil Stoch steht Tomasiak noch mehr im Fokus.

