Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, legendärer Mannschaftsarzt des FC Bayern, hat sich in einem Interview erneut kritisch zu seinem Aus beim deutschen Rekordmeister geäußert.
"Man hätte mich von Vereinsseite, für den ich über 40 Jahre immer da war und auch erfolgreich war, mehr unterstützen können. Das ist nicht geschehen, nicht passiert", klagte der Sportmediziner gegenüber der "Deutschen Presse-Agentur".
Müller-Wohlfahrt hatte sich im April 2015 mit dem damaligen Münchner Cheftrainer Pep Guardiola überworfen und den Klub zumindest vorübergehend verlassen.
Der heute 84-Jährige, der sich zu dieser Zeit vor allem von Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge mehr Rückhalt erhofft hätte, erklärte: "Die Enttäuschung war personenbezogen, ich merkte, mir hilft keiner. Aber ich hänge am Verein. Bayern-Fan bleibe ich ein Leben lang."
2017 gab Müller-Wohlfahrt nach dem Weggang Guardiolas zu Manchester City noch einmal ein Comeback als Teamarzt an der Säbener Straße. 2020 beendete er seine Tätigkeit beim FC Bayern endgültig.
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Müller-Wohlfahrts kritischer Blick auf "seinen" FC Bayern
Sein heutiger Blickt auf "seinen" Klub ist durchaus kritisch. 2025 monierte er in der Münchner "tz", der FC Bayern sei inzwischen mehr "Großunternehmen" als Familie.
Guardiola, den er unlängst in einem "Bild"-Interview als "nicht belehrbar" kritisierte, würde er trotz der unschönen Vorgeschichte heute noch helfen, betonte der renommierte Orthopäde.
"Ich würde nicht Nein sagen. Aber ich würde die Gelegenheit nutzen, um über meine Medizin zu sprechen, über meine Entwicklung und meine Erfolge, um ihn letztendlich doch zu überzeugen". sagte Müller-Wohlfahrt. "Es kommen auch sehr viele Spanier zu mir. Wenn die spanische Sportmedizin so viel besser wäre, wie Guardiola meint, würde überhaupt kein spanischer Sportler zu mir kommen."




























