Bevor Cristiano Ronaldo in der Saudi League den Spätherbst seiner Karriere einläutete, kehrte CR7 vor einigen Jahren nochmal zu Manchester United zurück. Seine Zeit bei den Red Devils endete jedoch vorzeitig. Der damalige Trainer Erik ten Hag packt nun über die Umstände des Abganges aus.
Im Interview mit "The Athletic" spart der Niederländer dabei nicht mit Kritik. "Er hat das Team im Stich gelassen, und er hat mich enttäuscht, weil wir mit ihm geplant haben", so der 56-Jährige über Ronaldo.
Der Portugiese habe sich im Training immer wieder geschont, sei nicht ans Maximum gegangen und habe bei Läufen ausgesetzt, weshalb er nicht den nötigen Fitnessstand gehabt habe.
"Oft habe ich gesagt: 'Ronnie, jeder will für dich arbeiten, um dich in die richtige Position zu bringen, aber wenn du dich nicht in den Strafraum bringen kannst, kannst du kein Tor erzielen.' Dazu war er nicht fähig. Er lief weder im Ballbesitz noch ohne Ballbesitz. Der Grund war, dass er sich nicht vorbereitet hatte", lautet die krachende Zusammenfassung von ten Hag.
Ronaldo selbst habe allerdings sogar anderen Spielern den Hinweis gegeben: "Schont eure Beine im Training." Ten Hag sah das naturgemäß anders: "Ich verstehe das, wenn man topfit ist – dann kann man in den Einheiten auch mal die Beine schonen. Aber zunächst muss man selbst trainieren, um das richtige Fitnesslevel zu erreichen", so der Ex-Coach.
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Trennung nach wenigen Monaten
Ten Hag, der später auch kurzzeitig in Leverkusen trainierte, kam 2022 zu Manchester United. Ronaldo war da bereits seit einem Jahr an seine alte Wirkungsstätte zurückgekehrt. Unter ten Hag verlor er jedoch seinen Stammplatz. Noch vor der Winterpause einigte sich Ronaldo mit United auf eine Vertragsauflösung und wechselte am 1. Januar 2023 zu al-Nassr.
"Jedes Topteam muss den besten Spieler annehmen, aber der beste Spieler muss für das Team arbeiten. Und United war für manche nicht die oberste Priorität", erklärte ten Hag weiter.
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Aussagen, die Wasser auf die Mühlen der Kritiker von CR7 bedeuten, die zuletzt schon durch den Eklat bei der Portugiesischen Nationalmannschaft auf den Plan gerufen wurden. Ronaldo war in der Länderspielpause nach einem Streit mit Nationaltrainer Jorge Jesus vorzeitig abgereist.































