Borussia Dortmund setzt bis 2029 auf Trainer Niko Kovac. BVB-Boss Lars Ricken erhofft sich eine gemeinsame Weiterentwicklung der Spielweise.
"Es liegt in der Natur des Sports, dass man sich weiterentwickeln will", sagte Ricken am Samstagnachmittag vor dem Dortmunder Bundesliga-Auswärtsspiel bei Union Berlin gegenüber "DAZN".
Der BVB-Boss erinnerte: "Als wir Niko geholt haben, hatten wir eine schwierige sportliche Situation. Wir haben es dann noch in überragender Weise in die Champions League geschafft. Letzte Saison stand unter den Schlagwörtern Stabilität und Konstanz."
In der vergangenen Spielzeit wurde Borussia Dortmund in der Bundesliga hinter dem FC Bayern Vizemeister. "Jetzt ist die Erwartungshaltung natürlich so, dass wir die nächsten Schritte machen wollen", erklärte Ricken und führte aus: "Niko, Ole [Sportdirektor Book, Anm.d.Red.] und ich waren uns in der Sommer-Transferperiode wirklich einig, was die Spieler angeht. Wir haben frühzeitig Joane Gadou als Defensivspieler verpflichtet. Danach haben wir nur noch junge Offensivspieler geholt."
Ergebnisse gehen beim BVB weiter vor
Der BVB möchte künftig "ein Stück weit attraktiver, offensiver und dynamischer spielen, wobei man auch ganz klar sagen muss, dass es nicht immer gelingen wird. Bei 50 Spielen ist es auch nicht immer notwendig", erklärte Dortmunds Sport-Geschäftsführer die gemeinsame Strategie im Verein.
Ricken erinnerte aber ebenfalls daran, dass Fußball Ergebnissport bleibt. "Vor Weiterentwicklung kommt Leistung", so der Borusse.
Der BVB hatte den Vertrag mit Kovac am Dienstag vorzeitig bis zum 30. Juni 2029 verlängert.
"Entscheidend ist, dass wir uns nicht mit dem Erreichten zufriedengeben, sondern jeden Tag daran arbeiten, besser zu werden. Wir sehen großes Potenzial und sind überzeugt, dass wir gemeinsam mit voller Überzeugung und großer Entschlossenheit noch viel erreichen können", wurde der 55-Jährige in einem Statement zitiert.





























