Herber Rückschlag für Borussia Dortmund in der Champions League: Ein weitestgehend uninspirierter Auftritt des deutschen Vizemeisters in Norwegen mündete am Mittwochabend in einer 0:1-Niederlage gegen FK Bodö/Glimt. BVB-Coach Niko Kovac war im Anschluss sichtlich angefressen, übte aber auch Selbstkritik.
Den Start in seinen 55. Geburtstag hatte sich Niko Kovac ganz anders vorgestellt.
"Wir haben bis nach dem Gegentreffer gar nicht stattgefunden. In der ersten Halbzeit haben wir Leidenschaft und Intensität vermissen lassen, den Fußball nicht gespielt, den wir brauchen, um hier zu gewinnen", monierte der Trainer von Borussia Dortmund nach der Königsklassen-Pleite gegen FK Bodö/Glimt.
Kovac gestand: "Wir haben zu Recht verloren."
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Am zweiten Königsklassen-Spieltag enttäuschten auf Kunstrasen vor allem die "B-Spieler", denen der Übungsleiter eine Bewährungschance eingeräumt hatte. "Erst nach unserem Vierfachwechsel sind wir besser ins Spiel gekommen und haben das Heft in die Hand genommen", merkte Kovac an.
Zuvor seien die Hausherren "klar besser" gewesen - "und deswegen müssen wir uns nicht beklagen", stellte der Deutsch-Kroate, der erst am Dienstag beim BVB verlängert hatte, klar.
Kovac nimmt BVB-Pleite auf seine Kappe
Im Vergleich zum ebenfalls schmerzhaften 2:2 gegen Werder Bremen in der Liga hatte Kovac fünf Wechsel vorgenommen, unter anderem Konstantinos Karetsas und Joey Veerman gebracht.
"Letzten Endes hat jeder Einzelne, der bei uns im Kader ist, die Möglichkeit beziehungsweise die Qualität zu spielen", betonte Kovac: "Das hat nicht geklappt. Das muss ich ganz klar sagen. Das nehme ich dann auch auf meine Kappe. Ich habe die Mannschaft aufgestellt, aber die Leidenschaft hat mir einfach gefehlt."
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Viel Zeit für Korrekturen bleibt den Schwarz-Gelben angesichts von zwei weiteren anstehenden Gastspielen bei Union Berlin (Samstag) und in Aserbaidschan beim Sabah FK (Dienstag) nicht.
"Jeden dritten Tag müssen wir spielen. Das ist das, was wir uns als Profis ausgesucht haben", hob Kovac hervor. "Und dementsprechend wissen wir natürlich, was es jetzt in Berlin braucht."
















































