Wenn der FC Bayern am Dienstagabend (21:00 Uhr/Prime Video) auf den norwegischen Meister Viking Stavanger trifft, stehen beim Gegner zwei gleichberechtigte Trainer an der Seitenlinie. Eine ungewöhnliche Konstellation, zu der der Münchner Sportvorstand Max Eberl eine klare Meinung vertritt.
"Es scheint zu funktionieren, sonst hätten sie sich nicht qualifiziert für die Champions League. Sie sind gerade punktgleich und torgleich mit Bodö/Glimt an der ersten Stelle. Es geht wieder um die Meisterschaft, also ihr Konstrukt scheint zu funktionieren", lobte Eberl die Arbeit des Gespanns Bjarte Lunde Aarsheim/Morten Jensen zunächst.
Die folgende Frage, ob ein derartiges Konzept auch beim FC Bayern denkbar wäre, lächelte der 53-Jährige gekonnt weg. "Eher nicht", schloss Eberl ein Trainerbeben an der Säbener Straße nahezu aus.
Viking Stavanger hat seit mehr als fünf Jahren zwei gleichberechtigte Chefcoaches. Aarsheim und Jensen waren zuvor Assistenten von Bjarne Berntsen, wurden Anfang 2021 gemeinsam befördert und sind mit langfristigen Verträgen ausgestattet.
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Die Bayern starten mit einem norwegischen Doppel in die Königsklasse. Am 1. Spieltag wurde Bodö/Glimt mit 5:0 aus der Allianz Arena gefegt, nun geht es auswärts in Stavanger weiter. Viking wiederum trifft erneut auf einen Bundesligisten, nachdem es in der ersten Runde ein 1:3 beim VfB Stuttgart setzte.
Kompany denkt an Anderlecht zurück
Für FCB-Trainer Vincent Kompany ist das Duell mit Stavanger und seinem Übungsleiter-Doppel derweil ein Trip in die Vergangenheit. Der 40-Jährige verwies auf seine Zeit beim RSC Anderlecht.
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"In Anderlecht habe ich das genau so erlebt. Wir haben uns ein Büro geteilt, die Videos geschaut, Ideen ausgetauscht. Und gleichzeitig habe ich sogar noch gespielt - ich weiß, was das verlangt", erinnerte der Belgier. Damals war er von 2019 bis 2022 erst Spielertrainer und dann alleiniger Linienchef.
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Kompany ergänzte: "Das ist manchmal gar nicht anders, wenn man gut zusammenarbeitet mit dem Trainerstab, dann ist das gar nicht so anders als diese Zusammenarbeit. Dann trifft man die Entscheidungen auch zusammen und teilt die Verantwortungen untereinander auf und verbringt so viel Zeit miteinander, dass manche Entscheidungen logisch werden und kein reines Bauchgefühl mehr sind."














































