Im Heimspiel gegen Werder Bremen (2:2) hat Borussia Dortmund am Freitagabend einen bitteren Rückschlag kassiert. Sport-Geschäftsführer Lars Ricken will das Ergebnis nicht übermäßig dramatisieren, richtete aber dennoch einen klaren Appell an die BVB-Stars.
"Wir müssen die richtigen Lehren aus dem 2:2 gegen Bremen ziehen. Solche Ausrutscher sollen nicht passieren, können aber mal vorkommen und sind umso ärgerlicher, wenn die Bayern auch nicht gewinnen", wird der 50-Jährige von der "Bild" zitiert.
Schon am Mittwoch brauche es in der Champions League gegen Bodø/Glimt nun eine "Trotzreaktion", forderte Ricken.
Die Dortmunder hatten zum Auftakt des fünften Spieltags ihre makellose Bundesliga-Bilanz eingebüßt. Nach einer 2:0-Führung kassierte man gegen Bremen zwei späte Gegentore und musste die Punkte letztlich teilen. Ausgerechnet Niclas Füllkrug ärgerte seinen Ex-Klub mit einem Treffer in der Nachspielzeit.
Grundsätzliche Kritik ließ Ricken nach dem ersten Punktverlust der Saison nicht gelten. "Die Mannschaft werden wir jetzt garantiert nicht verdammen. Sie hat sich in dieser und in der letzten Saison unser Vertrauen erarbeitet", stellte er klar.
BVB will Rache in der Champions League
Weil auch der FC Bayern am Samstag in Augsburg zwei Punkte liegen ließ, bleibt die Kovac-Elf in der Tabelle weiter vor dem großen Rivalen aus dem Süden.
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Vor dem direkten Duell am 31. Oktober verpasste man es aber, die Münchner zu distanzieren. Die Serie, die in der Bundesliga ihr Ende fand, soll am Mittwoch in der Königsklasse fortgesetzt werden.
Nach dem Auftaktsieg gegen Villarreal will der BVB in Norwegen den Traumstart perfekt machen. Ricken sieht die Partie gegen Bodø/Glimt vor allem als "große Chance" für den BVB.
Dort abzuliefern, sei letztlich auch eine Frage der Ehre. Denn in der Vorsaison war das Remis gegen die Skandinavier ein Grund dafür, dass der BVB nach der Ligaphase den Umweg über die Playoffs nehmen musste. Dort war gegen Atalanta Bergamo überraschend Schluss.
"Mit Glimt haben wir noch eine Rechnung offen. Das 2:2 hat uns sehr wehgetan!", erinnerte Ricken.
































