Gegen Werder Bremen verspielt Borussia Dortmund spät einen 2:0-Vorsprung. BVB-Coach Niko Kovac und Kapitän Nico Schlotterbeck finden deutliche Worte.
"Wenn du zu Hause bis zur 88. Minute mit 2:0 führst, alles richtig machst, dir den Gegner richtig zurechtlegst und viele Chancen in der zweiten Halbzeit herausspielst, dann aber durch zwei vermeidbare Fehler dem Gegner wieder Leben einhauchst, bist du natürlich enttäuscht. Ganz klar", sagte Kovac bei "Sky".
"Es ist eine Enttäuschung", gab Kovac zu, erklärte aber auch: "Wir werden daraus jetzt kein Drama machen. Ich lasse mir da auch nichts einreden. Ich werde es nicht überdramatisieren. Ich bin enttäuscht, das ist ganz klar. Wir wollen Sieger sein. Heute haben wir unentschieden gespielt."
In der ersten Halbzeit habe es seine Mannschaft "nicht so gut gemacht", gab der BVB-Coach zu. "In der Halbzeit haben wir einiges umgestellt. Danach war es sehr viel besser. Die Anzahl unserer Chancen in der zweiten Halbzeit zeigt, dass wir uns den Gegner zurechtgelegt haben. Irgendwann lassen Kraft und Konzentration nach, dann kommen die Chancen. Du führst 2:0. Wir haben das Spiel heute selbst aus der Hand gegeben."
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BVB hätte "gerne das 2:0 mitgenommen"
Schlotterbeck analysierte: "Wir waren 88 Minuten in der gegnerischen Hälfte. Bremen stand sehr tief. Wir haben probiert, drumherum zu spielen und haben dann auch zwei Tore gemacht. Das muss reichen. Heute hat es aber nicht gereicht."
Der BVB müsse den Punkt "trotzdem mitnehmen", betonte der 26-Jährige. "Aber es tut natürlich weh, vor allem nach dem Spielstand. Wir hätten gerne das 2:0 mitgenommen und wären dann mit 15 Punkten hier rausgegangen. Das hätten wir uns nach den ersten fünf Spieltagen verdient, weil wir einen guten Saisonstart hatten."





























