Nach Manuel Neuers dickem Patzer am Samstag beim 2:2 im Bundesligaspiel gegen den FC Augsburg zeichnet sich offenbar ein Umdenken in der Torwart-Planung des FC Bayern ab.
Wie der "kicker" unter Berufung auf eigene Informationen berichtet, wackelt die ursprüngliche Entscheidung des Trainerteams um Chefcoach Vincent Kompany, Neuers Ersatzmann Jonas Urbig am Dienstag in der Champions League bei Viking Stavanger zwischen die Pfosten zu beordern.
Stattdessen könnte Neuer in der Münchner Startelf stehen, heißt es - um dem 40-Jährigen dabei zu helfen, seinen Fauxpas aus Augsburg aus den Kleidern zu schütteln.
Endgültig fallen soll die Entscheidung über die Besetzung im Tor für das Duell gegen den norwegischen Underdog dem Fachmagazin zufolge erst am Montag. Sollte sich Kompany für das Spiel in Stavanger gegen Urbig entscheiden, würde dieser demnach eine Bewährungsprobe an anderer Stelle bekommen.
Als sicher gilt offenbar, dass der 23 Jahre alte Nationalkeeper im DFB-Pokal gegen den 1. FC Magdeburg am 28. Oktober beginnen darf.
Neuer-Degradierung beim FC Bayern? Hainer positioniert sich deutlich
Eine dauerhafte Degradierung droht Neuer beim FC Bayern nicht. "Manuel Neuer war und ist einer der besten Torhüter der Welt. Er hat uns schon viele Spiele und Punkte gewonnen. Das gestern war ein Fehler, das kann immer passieren. Ich bin fest überzeugt, dass das nichts mit dem Alter zu tun hat", sagte Vereinspräsident Herbert Hainer am Sonntag bei "Bild TV".
Der 72-Jährige ergänzte: "Manuel Neuer ist fit wie ein Turnschuh, das hätte ihm genauso gut auch mit 20 passieren können."
Neuer war in Augsburg unmittelbar nach Anpfiff der Ball versprungen. Robin Fellhauer ging dazwischen und trug das Leder nach 8,4 Sekunden zum schnellsten Tor der Bundesliga-Geschichte über die Linie.
Auch beim zweiten Treffer des FCA durch Rodrigo Ribeiro sah Neuer durch eine unglückliche Abwehraktion im Vorlauf nicht gut aus.
Im Hintergrund gebe es die klare Absprache, dass Urbig schon in dieser Saison mehr Spiele beim FC Bayern bekommen soll, betonte Hainer. Welche genau, das sei aber immer Entscheidung des Trainers.
Die Torwart-Frage für die Champions-League-Partie in Stavanger ließ Hainer offen.













































