In der zurückliegenden Länderspielpause hat es für Defensiv-Talent Finn Jeltsch vom VfB Stuttgart noch nicht für ein DFB-Debüt gereicht. Sein Klubtrainer Sebastian Hoeneß ist sich aber sicher, dass Jürgen Klopp bald auf den 20-Jährigen setzen wird.
"Klar hätte Finn gerne sein Debüt gefeiert. Aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis das passieren wird. Er hat berichtet, dass es unfassbar viel Spaß gemacht hat, eine große Energie im Team war und er es genossen hat, dabei gewesen zu sein", sagte Hoeneß mit Blick auf seinen Schützling.
Jeltsch hatte im XXL-Kader des neuen Bundestrainers zu den frischen Gesichtern gezählt. Zumindest zum Start seiner Amtszeit überließ Klopp allerdings anderen Debütanten den Vorzug. In den Spielen gegen Serbien (2:0) und Griechenland (0:0) saß Jeltsch jeweils 90 Minuten auf der Bank.
Für Hoeneß ist dies nur eine Momentaufnahme. "Finn gehört die Zukunft. Er ist sehr lernwillig. Wenn er das bleibt, wird er nur noch besser. Auch wenn er jetzt schon ein sehr gutes Niveau hat", so die Prognose des VfB-Trainers.
Am Neckar war Jeltsch zum Saisonstart in der Abwehrzentrale gesetzt. Mit seinen Veranlagungen hat sich der Youngster längst auf das Radar anderer Klubs gespielt.
FC Bayern klopfte beim VfB Stuttgart an
Der FC Bayern soll im Sommer lose beim VfB angefragt haben. Der spanischen Zeitung "AS" zufolge befindet sich Jeltsch inzwischen auch fest im Blickfeld von Real Madrid. Aus der Premier League sollen Liverpool, Manchester United und der FC Arsenal interessiert sein.
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Laut "Bild" waren beim Champions-League-Auftakt gegen Viking Stavanger zuletzt außerdem die Scouts von Inter Mailand und dem FC Barcelona zu Gast in Stuttgart, um Jeltsch zu beobachten.
Für den Verteidiger sei ein baldiger Abschied aber noch kein Thema, heißt es. Jeltsch fühle sich bei den Schwaben sehr wohl und wolle dort den nächsten Entwicklungsschritt gehen. Sein Vertrag läuft noch bis 2030.































