Formel-1-Altmeister Fernando Alonso geht im kommenden Jahr offenbar erneut bei der legendären Rallye Dakar an den Start.
Darüber berichten mehrere spanische Medien übereinstimmend. Demnach wird der 45-Jährige bei dem Motorsport-Spektakel ein von Prodrive eingesetztes Fahrzeug im Aston-Martin-Look pilotieren.
Eine offizielle Bestätigung des Geheimplans durch die beteiligten Parteien steht allerdings noch aus.
Den Berichten zufolge soll Alonso einen Prototypen übernehmen, der auf dem Dacia Sandrider basiert, mit dem Nasser Al-Attiyah und Fabian Lurquin die Rallye Dakar in diesem Jahr gewonnen haben. Dacia hat sich anschließend aus dem Rallye-Sport zurückgezogen.
Prodrive, das für die Entwicklung und den Einsatz des Fahrzeugs verantwortlich war, soll das Auto nun für Aston Martin weiterentwickeln und äußerlich an die britische Marke anpassen.
Für Alonso wäre es die zweite Teilnahme an der Rallye Dakar. Bei seinem Debüt 2020 trat der Spanier mit Toyota an und bildete ein Team mit Marc Coma. Das Duo beendete die Rallye auf dem 13. Gesamtrang.
Trotz eines Überschlags auf der zehnten Etappe zeigte Alonso bereits damals konkurrenzfähige Leistungen und verpasste einen Etappensieg nur knapp.
Alonsos Formel-1-Termine kollidieren nicht mit der Rallye Dakar
Auch bei seiner geplanten Rückkehr soll Coma wieder an der Seite des langjährigen Formel-1-Piloten sitzen. Als möglicher Teamkollege wird zudem der neunmalige Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb gehandelt.
Das Dakar-Projekt wäre mit Alonsos Formel-1-Engagement bei Aston Martin vereinbar. Der Spanier hatte erst vor wenigen Tagen seine Vertragsverlängerung für die Saison 2027 bekannt gegeben. Die Dakar findet im Januar statt, während die Formel-1-Saison erst später beginnt.
Alonso hatte nach seiner Vertragsverlängerung bereits angedeutet, dass es weitere Überraschungen geben könnte. Einen Start bei der Dakar hat er bislang jedoch nicht offiziell bestätigt.
Auch der Austragungsort der Dakar 2027 ist angesichts der unsicheren Lage im Nahen Osten noch nicht endgültig geklärt. Neben Saudi-Arabien wird auch eine Austragung in Marokko als mögliche Alternative genannt.


