Borussia Mönchengladbachs Geschäftsführer Stefan Stegemann hat zwei Gründe für den Horror-Start in die neue Saison ausgemacht.
Neben der fehlenden defensiven Stabilität macht Gladbach-CEO Stefan Stegemann auch die vielen Wechsel innerhalb und außerhalb der Mannschaft für den miserablen Saisonstart verantwortlich.
"Im Sommer wurden rund um die Mannschaft und den Staff viele strukturelle und auch personelle Entscheidungen getroffen; insgesamt gab es in Kader und Staff 52 Personal-Bewegungen. Das ist enorm, und bei einem solch großen Wechsel braucht es einfach Zeit, bis alle Rädchen ineinandergreifen", sagte er in einem Interview mit Vereinsmedien.
Man hoffe natürlich, dass "alles sofort greift, aber Sicherheiten gibt es bei Veränderungen eben nicht". Manchmal, so Stegemann, müsse man daher "situationsbedingt auch zeitnahe Korrekturen vornehmen, so wie wir jetzt auf der Cheftrainer-Position".
Gladbach-Stars jetzt "in der Verantwortung"
Die Gladbacher Borussia steht mit null Punkten aus vier Spielen auf dem letzten Platz der Tabelle. Zuletzt trennten sich die Fohlen von Cheftrainer Eugen Polanski, als Nachfolger wurde Alexander Blessin verpflichtet.
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Unter dem ehemaligen Trainer des FC St. Pauli soll nun schleunigst die Defensive verbessert werden, so Stegemann: "Alexander Blessin eilt der Ruf voraus, dass er Mannschaften organisieren und klar strukturieren kann. Und die Gespräche, die wir mit ihm geführt haben, haben uns überzeugt. Wir alle, aber allen voran die Mannschaft, sind nun in der Verantwortung."
Dass im Sommer derart viele personelle Wechsel im Kader und im Mitarbeiterstab vorgenommen wurden, sei unterdessen eine Notwendigkeit gewesen, so der Gladbach-Boss: "Die Mannschaft brauchte neue Impulse. Aber auch wirtschaftlich ist es nach wie vor eine anspruchsvolle Situation, die sich nun aber wieder Schritt für Schritt in die richtige Richtung bewegt."


























