Gut zehn Monate nach dem Aus beim FC Augsburg winkt dem früheren DFB-Assistenzcoach Sandro Wagner offenbar eine etwas überraschende Job-Option.
Laut "kicker" verdichten sich die Anzeichen, dass der 38-Jährige in der Schweiz beim FC Basel anheuert. Dort würde Wagner die Nachfolge von Stephan Lichtsteiner antreten, der am Mittwoch nach nur siebeneinhalb Monaten im Amt entlassen worden war.
Basel wäre für Wagner nicht nur die erste Auslandsstation, sondern das Engagement in der Super League auch zunächst ein Schritt zurück für ihn in seiner Trainerkarriere.
Zuletzt hatte es im Juni Gerüchte gegeben, Wagner könnte in die englische Premier League zu Aufsteiger Ipswich Town wechseln. Dort übernahm aber letztlich der Engländer Gary O'Neil.
"Sky" berichtete damals, Wagner sei grundsätzlich bereit, einen neuen Trainerjob anzutreten. Er habe demnach in den zurückliegenden Monaten an seinen Stärken, aber auch seinen Schwächen gearbeitet. Auch Gespräche mit Klubs aus dem In- und Ausland habe der Ex-Profi geführt.
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Demnach wolle Wagner einen Kader übernehmen, der vom Spielermaterial her zu seiner Fußballphilosophie passt.
Wagner-Aus beim FC Augsburg das "Ergebnis offener Gespräche"
Unter anderem daran war er beim FC Augsburg gescheitert. In 14 Pflichtspielen unter seiner Regie gab es für die Fuggerstädter nur vier Siege. Anfang Dezember 2025 verkündete der FCA dann die Trennung von Wagner, der erst im Sommer den Trainerposten übernommen hatte.
Die Augsburger bezeichneten den Schritt damals als "Ergebnis offener Gespräche". Man habe festgestellt, " dass der Glaube und die Überzeugung fehlen, in der aktuellen Konstellation den Turnaround zu schaffen", erklärte Geschäftsführer Michael Ströll. "Für uns steht bei jeder Entscheidung, die wir treffen, immer das Wohl des FCA im Zentrum und deswegen sind wir zu diesem Entschluss gekommen."
Wagner sagte: "Ich habe die Aufgabe beim FCA immer mit großer Energie und Leidenschaft ausgeübt. Wir wollten gemeinsam viel verändern, leider ist uns das in der kurzen Zeit nicht wie erhofft gelungen. Für die immer vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Verantwortlichen möchte ich mich bedanken. Ich wünsche dem Verein für die Zukunft nur das Beste."























