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Neue Bundestrainerin wird deutlich

Nach Flop-Saison: Klartext zu deutschen Biathletinnen

Die deutschen Biathletinnen um Selina Grotian wollen im Winter neu angreifen
Die deutschen Biathletinnen um Selina Grotian wollen im Winter neu angreifen
Foto: © IMAGO/Oryk HAIST
04. September 2026, 07:38
sport.de
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In der vergangenen Saison schrieben die deutschen Biathletinnen und Biathleten Geschichte - allerdings keine positive. Zwar präsentierten sich die DSV-Frauen im Vergleich noch etwas besser als das desaströse Männer-Team, doch auch bei den Damen lief insgesamt nur wenig nach Plan. Das soll sich unter der neuen Bundestrainerin Sandra Flunger ändern. Doch die neue Hoffnungsträgerin fordert Geduld.

Natürlich habe man gewisse Ziele, "aber ich glaube, es wäre jetzt der falsche Weg, irgendwo etwas Großes auszurufen, ohne dass man die beteiligten Personen sehr gut kennt und auch einmal über einen kompletten Jahreszyklus erlebt hat", betonte die Österreicherin am Donnerstag in einem ersten Bilanz-Gespräch.

"Wir wissen, dass es etwas zu tun gibt. Die Motivation ist groß. Ich glaube, es sind die wenigsten zufrieden mit dem letzten Jahr und deshalb ist der Arbeitseifer auch dementsprechend groß", stellte die Nachfolgerin von Kristian Mehringer klar.

Flungers Auftrag: Die 44-Jährige soll die deutschen Biathletinnen nach dem Rücktritt von Franziska Preuß und einem ernüchternden Winter ohne einen einzigen Sieg und mit nur drei Podestplätzen zurück in die Weltspitze führen.

Potenzial im deutschen Biathlon "gefühlt riesig"

Immerhin mangelt es dem DSV nicht an Talenten: Julia Tannheimer (21), Selina Grotian (22) und Marlene Fichtner (23) haben mehrfach angedeutet, über riesiges Potenzial zu verfügen, das noch lange nicht vollständig ausgeschöpft wurde.

Außerdem kann Flunger, die zuletzt das Schweizer Team trainiert hatte, auf die erfahrenen Skijägerinnen Vanessa Voigt (28) und Janina Hettich-Walz (30) bauen.

Aber auch sonst sieht die neue Bundestrainerin nach ihren ersten Monaten im Amt keinerlei Probleme im deutschen Nachwuchsbereich.

"Das Potenzial ist für mich gefühlt riesig. Ich mache mir grundsätzlich keine so großen Sorgen im Frauenbereich. Da kommen ehrgeizige junge Mädels nach, die ihr Bestes geben und versuchen, dass sie in die großen Fußstapfen von arrivierten Läuferinnen, die es in Deutschland schon gegeben hat, einmal hineinzufinden", hob Flunger hervor.

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