Im kommenden Sommer läuft der Vertrag von Max Eberl beim FC Bayern aus. Interesse an einer Verlängerung besteht wohl auf beiden Seiten. Doch der Sportvorstand will sich in der Thematik weiterhin nicht hetzen lassen.
"Ich habe immer gesagt, dass ich einen guten Job machen möchte. Wenn man zufrieden ist, dann wird man auf mich zukommen. Warten wir ab", sagte Eberl Samstag am Rande des Franz-Beckenbauer-Supercups gegen Borussia Dortmund (2:1) bei "Sky".
Über den möglichen Verlauf der Vertragsgespräche wollte der Sportchef nicht öffentlich spekulieren. "Ehrlich gesagt kann ich nicht sagen, wie da die Abläufe sind. Es wäre meine erste Verlängerung beim FC Bayern", erinnerte Eberl.
Der 52-Jährige hatte seinen Posten an der Säbener Straße im Frühjahr 2024 angetreten. Zu Beginn seiner Amtszeit hatte es durchaus Kritik an seiner Arbeit gegeben.
Klub-Patron Uli Hoeneß bemängelte vor allem die teuren Vertragsverlängerungen von Alphonso Davies und Jamal Musiala. Legendär war sein Satz, der FC Bayern habe "keinen Geldscheißer", mit er dem Sportvorstand einst weitere Transfers untersagte.
FC Bayern sorgt sich um Jamal Musiala
Spätestens mit der Einstellung von Vincent Kompany hat sich der Blick auf Eberl aber radikal verändert. Zuletzt betonte selbst Hoeneß, dass der ehemalige Gladbacher beste Chancen auf eine Weiterbeschäftigung habe.
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Für deutlich mehr Kopfzerbrechen sorgt beim FC Bayern aktuell die Situation von Jamal Musiala. Der Nationalspieler war in den Testspielen gegen RB Leipzig und beim 1. FC Heidenheim jeweils auf dem Platz zusammengebrochen.
Danach hatte Musiala eine neurologische Störung öffentlich gemacht. Eberl betonte, dass Schreckmomente wie in der Vorbereitung bald der Vergangenheit angehören sollen. Die Vorfälle hingen mit einer Umstellung der Behandlung zusammen.
"Kein Mensch möchte viele Medikamente nehmen und er möchte eben auch weniger. Jetzt werden wir sie wieder hochfahren, damit wir wieder in diese anfallsarme Zeit kommen", deutete er an.
Für Musiala sei es wichtig, trotz der Epilepsie weiterhin Normalität zu leben. "Er wollte immer auf den Platz. Das ist seine Freude, das ist seine Medizin. Er will Fußball spielen, mit den Jungs zusammen sein", so Eberl.
Vor den jüngsten Einsätzen habe sich der FC Bayern bei Ärzten abgesichert. Im Supercup hatte Musiala aber nicht im Kader gestanden.






























