DFB-Kapitän Joshua Kimmich vom FC Bayern hat sich in der Debatte um seine Person kämpferisch zu Wort gemeldet und damit auch ein Signal an Bundestrainer Jürgen Klopp gesendet.
"Am Ende spielen immer die Besten. Die letzten zehn Jahre ist es mir ganz gut gelungen, zu den Besten zu gehören. Und das ist mein Ziel, dafür arbeite ich jeden Tag. Und dann werde ich dafür sorgen, dass ich alle drei Tage wieder meine Leistung bringe", sagte der Mittelfeldspieler nach dem 2:2 (0:1) des deutschen Rekordmeisters am Samstag beim FC Augsburg.
Über Kimmichs Rolle und seine Zukunft im DFB-Team war während und nach der abgelaufenen Länderspielphase teils kontrovers diskutiert worden.
Er wisse, "wie das Geschäft funktioniert", betonte der 31-Jährige nun. "Das Einzige, worauf ich mich konzentrieren kann und muss, ist meine Leistung."
Auf die Frage, ob er sich mehr Rückendeckung von Klopp gewünscht habe, antwortete Kimmich: "Nein, überhaupt nicht. Er hat dann auch beschrieben, wie es war."
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FC Bayern: Kimmich-Debatte "absolut absurd"
Er habe zwar zunächst gehofft, nach der Verletzung von Jamal Musiala doch noch länger beim DFB-Team bleiben zu dürfen, so Kimmich. "Aber der Trainer hat das ja von Anfang an ganz klar kommuniziert, hat auch die Hintergründe kommuniziert. Dementsprechend war es für mich auch okay und alles klar."
Klopp hatte Kimmich nur für die ersten beiden Partien der XXL-Länderspielphase in sein Aufgebot berufen. Danach durften sich andere Akteure zeigen. Unter anderem überzeugten Aleksandar Pavlovic und Tom Bischof im Zentrum.
Beim FC Bayern ist Kimmich derweil unantastbar. "Ich habe verfolgt, dass seine Qualitäten infrage gestellt wurden, und das finde ich absolut absurd. Das ist ein Leader, der vorneweg geht", sagte Sportvorstand Max Eberl.
Kimmich habe zwar bei seinen bisherigen Turnieren wenig Erfolg gehabt. Er sei aber "ein herausragender deutscher Spieler, und wir sollten froh sein, dass wir so einen Spieler in unseren Reihen haben."


























