Rund um den VfB Stuttgart ist es in diesem Transfer-Sommer bislang überraschend ruhig. Auch wenn dies im Schwabenland erst einmal niemanden beunruhigt, würde man sich beim Champions-League-Teilnehmer eine andere Entwicklung wünschen.
Wie die "Sport Bild" berichtet, soll intern zwar die Einkaufspolitik der "ruhigen Hand" ausgerufen worden sein, für den Moment ist es aber zu ruhig um den VfB Stuttgart.
Denn aktuell stehen noch 33 Spieler im Kader für die neue Spielzeit. Das sind deutlich zu viele. Und nicht nur quantitativ sind Abgänge vonnöten, auch müssen erst einmal Einnahmen generiert werden, um den Kader zu verstärken. Andernfalls drohe dem VfB ein Transferstau, heißt es.
So soll man dem Bericht zufolge bei vielen Spielern das Gespräch aufgenommen haben, am Ende wechselten Nathan De Cat, Kennet Eichhorn, Emersson und auch Alvaro Rodriguez jedoch allesamt zu anderen Klubs, auch weil der VfB in Sachen Ablöse und Gehalt nicht mithalten konnte.
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Routinier will für Konkurrenzkampf sorgen
Bisher holte man mit Routinier Grischa Prömel und dem letztjährigen Leihspieler Bilal El Khannouss erst zwei externe Neuzugänge, bei letzterem aktivierte man eine Kaufoption in Höhe von 18 Millionen Euro.
Prömel kam derweil von der TSG Hoffenheim und bringt die Erfahrung von 150 Bundesliga-Partien mit.
Er will es seinem neuen Cheftrainer Sebastian Hoeneß so schwer wie möglich machen, die Stammplätze beim VfB Stuttgart fürs zentrale Mittelfeld zu vergeben. "Konkurrenzkampf gibt es überall. Bislang habe ich mich immer durchgesetzt. Ich bin hier, um zu spielen. Aber wir spielen drei Wettbewerbe, da braucht man jeden Mann", Prömel bei "Bild" zitiert.
Im ersten Testspiel der Vorbereitung bei der TSG Balingen (7:0) war Grischa Prömel jüngst zu seinem Startelfdebüt im neuen Trikot gekommen.
Das Fazit des Neuzugangs: "Es ist immer schön, wenn in der Vorbereitung der Ball rollt und wir auf dem Platz stehen können. Mir hilft es natürlich ungemein, schnell alle Jungs kennenzulernen, zu wissen, wie sie sich in den einzelnen Aktionen bewegen, und generell viele Abläufe mitzunehmen. Wir haben es heute gut gemacht, hatten Spielfreude und viele gelungene Phasen in unserem Auftritt. Es war ein toller Rahmen in Balingen."


























