Im Frühjahr 2025 zahlte Borussia Dortmund rund fünf Millionen Euro an Ajax Amsterdam, um sich die Dienste von Diant Ramaj zu sichern. Ein Pflichtspiel bestritt der Keeper für den BVB bislang nicht - das wird wohl auch so bleiben.
Bei Diant Ramaj und dem BVB stehen die Zeichen sehr deutlich auf Trennung. Das untermauert ein Bericht der "Ruhr Nachrichten". Demnach haben die Bosse der Borussen längst beschlossen, den zuletzt an den 1. FC Heidenheim verliehenen Schlussmann endgültig ziehen zu lassen.
Der in Stuttgart geborene 24-Jährige dürfte nichts dagegen haben. Im Gegenteil: Ramaj wolle "schnellstmöglich weg", so die Zeitung.
Mehr als ein Fingerzeig soll in dieser Hinsicht das erste BVB-Testspiel des Sommers gegen Rot-Weiß Oberhausen (3:1) gewesen sein. Ramaj kam bei diesem nicht zum Einsatz. Stattdessen bestritten die etatmäßige Nummer zwei Alexander Meyer und Patrick Drewes je 45 Minuten.
"Ich setze mich in Dortmund nicht auf die Bank"
Ramaj wiederum befand sich nicht einmal im Kader. Die Schwarzgelben hätten schlicht kein Risiko eingehen und unbedingt verhindern wollen, dass sich Ramaj noch verletzt.
Allerdings soll auch ein nicht unerhebliches Problem existieren: Dem Bericht zufolge liegt dem BVB bislang keine einzige konkrete Anfrage für den ehemaligen deutschen Juniorennationalspieler vor.
Ramaj steht im Ruhrgebiet noch bis Ende Juni 2029 unter Vertrag, hat aber keine Chance, Platzhirsch Gregor Kobel zu verdrängen.
Dass er sich nicht mit der Rolle des Backups zufriedengibt, stellte Ramaj schon früh nach seinem Wechsel nach Dortmund im Gespräch mit der "Sport Bild" klar.
"Ich muss spielen. Daher steht für mich fest: Ich setze mich in Dortmund nicht auf die Bank", führt er schon 2025 aus. Diese Option existiert in Dortmund wohl nur, sollte Stammkraft Kobel verkauft werden. Ein Umstand, den beim BVB wiederum niemand aktiv anstreben dürfte.
































