Der FC Schalke 04 hat einen Transfercoup unter Dach und Fach gebracht. Maximilian Wöber hat einen Vertrag bei den Knappen unterzeichnet. Der Weg für den Wechsel des 31-maligen österreichischen Nationalspielers wurde schon am Mittwochnachmittag geebnet. Wöbers Arbeitgeber Leeds United hat am Mittwoch bestätigt, dass man den Vertrag mit dem 28-Jährigen aufgelöst hat.
Am Abend bestätigte der FC Schalke 04 dann, dass der Innenverteidiger verpflichtet wurde. Wie lange das Arbeitspapier des Defensivspielers gültig ist, blieb offen.
"Maximilian Wöber bringt die Erfahrung von über 170 Erstliga-Spielen mit und kennt durch seine Stationen in Mönchengladbach und Bremen auch die besonderen Herausforderungen in der Bundesliga. Wir trauen ihm zu, bei uns wieder sein volles Potenzial abzurufen. Dafür wird das Trainer-Team mit Miron Muslic intensiv mit ihm arbeiten. Sein Profil gibt uns die Möglichkeit, ihn defensiv in unterschiedlichen Grundordnungen einzusetzen", wird Youri Mulder, Direktor Profifußball beim FC Schalke 04, in der offiziellen Meldung zitiert.
"Schalke 04 war vom ersten Moment an sehr spannend für mich. Nach überzeugenden Gesprächen freue ich mich auf die neue Herausforderung in einem wirklich besonderen Klub, der verdient aufgestiegen ist. Mit Schalke in der Bundesliga zu spielen, ist eine reizvolle Aufgabe. Ich möchte jetzt schnell einsteigen und meine neuen Team-Kollegen kennenlernen", ergänzt Wöber.
In Leeds hätte Wöber noch bis Ende Juni 2029 unter Vertrag gestanden, eine Ablösezahlung hätte einem Deal aber wohl im Weg gestanden.
Beim Test der Schalker gegen den FC Kharkiv aus der Ukraine fehlte Wöber am Mittwoch allerdings natürlich noch.
FC Schalke 04 rotiert erst nach einer Stunde
S04 setzte sich mit 2:0 durch, die Tore erzielten Moussa Sylla in der 54. Minute und Bryan Lasme zehn Minuten später.
Coach Miron Muslic brachte bereits einige Spieler in der Startformation, denen auch im Bundesliga-Team eine tragende Rolle zugedacht ist. Erst nach 60 Minuten wurde mächtig durchgewechselt.
Schalke: Karius (60. Müller) – Gantenbein (60. Leonard), Ayhan (60. Kurucay), T. Becker (60. Rösner), V. Becker (60. Tober) – El-Faouzi (60. Bachmann), Tanaka (60. Schallenberg) – Aouchiche (60. Vozar, 87. Imasuen), Karaman (60. Gashi), Adamu (60. Lasme, 87. Touré) – Sylla (60. Gomis)
Mit Robin Gosens fehlte Königsblau der bis dato letzte Neuzugang jedoch noch.
Am 25. Juli bestreitet man im Rahmen des Trainingslagers einen weiteren Test. Dann bittet Schalke den japanischen Erstligisten Fagiano Okayama zum Tanz. Dann vielleicht schon mit Gosens - und auch schon Wöber?

























