Sollte Serhou Guirassy den BVB in der laufenden Sommer-Transferperiode noch verlassen, müsste Borussia Dortmund wohl auf dem Transfermarkt nachlegen und einen neuen Mittelstürmer an das Westfalenstadion holen. Nachdem zuletzt Gerüchte um ein Interesse an Fisnik Asllani von der TSG Hoffenheim die Runde machten, zeichnet sich nun ab, dass Nicolo Tresoldi das Objekt der Dortmunder Begierde sein könnte.
In Reihen des belgischen Topklubs FC Brügge erzielte Nicolo Tresoldi 2025/26 23 Tore in 58 Pflichtspielen. Eine starke Bilanz, die der deutsche U21-Nationalspieler (24 Einsätze/12 Tore) mit neun Assists garnierte. Eine Ausbeute, die dem 21-jährigen Angreifer das Interesse der Konkurrenz gesichert haben soll. Unter anderem soll der BVB die Fühler ausgestreckt haben.
Wie der italienische "Corriere dello Sport" am Dienstag vermeldet, soll sich Borussia Dortmund mit dem deutschen U21-Nationalspieler sogar schon auf einen Wechsel verständigt haben. Eine "finanzielle Einigung" mit dem Ex-Hannoveraner liege bereits vor, heißt es. Demnach hätten aber auch die AS Rom und Atlético Madrid bereits Gespräche mit dem Offensivmann geführt, auch hier seien die Vertragskonditionen kein Problem.
BVB müsste für Tresoldi wohl tief in die Tasche greifen
Zumindest die Roma scheint im Werben um die Dienste des DFB-Juwels aber keine allzu guten Karten zu besitzen. Demnach sei ein Tresoldi-Transfer erst dann umsetzbar, wenn der Traditionsverein aus der italienischen Hauptstadt wichtige Einnahmen generiert hat. Ein erstes Angebot aus Rom in Höhe von rund 25 Millionen Euro wurde laut der italienischen Sportzeitung umgehend zurückgewiesen.
"fussballdaten.de" schreibt von "mindestens 35 Millionen Euro", die der belgische Traditionsklub fordert. Eine Summe, die angesichts eines bis Ende Juni 2029 datierten Vertrags nicht aus der Welt gegriffen scheint.
Mit den Gerüchten um seine Person konfrontiert, reagierte Tresoldi selbst zuletzt im Gespräch mit der "Sport Bild": "Das ist eine Ehre für mich und es bedeutet, dass ich auf einem guten Weg bin", sagte Tresoldi. "Ich möchte weiter hart arbeiten und Trophäen gewinnen. Was meine Zukunft betrifft, bin ich ganz entspannt."
Eine Rückkehr nach Deutschland könne er sich "natürlich" vorstellen, "aber ich bin auch gerne im Ausland. Schließlich bin ich in Italien geboren und aufgewachsen. Mit 13 Jahren kam ich nach Hannover und bin jetzt in Belgien. Ich mag es, zu reisen und in anderen Ländern zu spielen. Ich kann mir daher alles vorstellen und sage zu nichts Nein. Aktuell bin ich aber gerne in Brügge."


























