Florian Neuhaus absolvierte bislang satte 238 Pflichtspiele für Borussia Mönchengladbach, war zehnmal für die deutsche A-Nationalmannschaft im Einsatz (2 Tore) und galt einst sogar als potenzielles Transferziel des FC Bayern. Mit gerade mal 29 Jahren ist der Mittelfeldspieler von diesen Sphären allerdings meilenweit entfernt. Am Niederrhein wollte man den Topverdiener angeblich unbedingt loswerden, nun könnte aber alles ganz anders kommen.
Ende Juni berichtete die "Bild", Borussia Mönchengladbach sei fest entschlossen, Florian Neuhaus im Sommer 2026 abzugeben. Die Rede war sogar davon, dass man zu drastischen Schritten bereit sei und auch einen ablösefreien Abgang des noch bis Sommer 2027 an die Fohlen gebundenen Rechtsfußes in Betracht ziehe.
Der Antrieb dieser vermeintlichen Überlegungen ist klar: Mit rund vier Millionen Euro soll Neuhaus zu den absoluten Topverdienern der Borussia zählen. Eine Summe, die man wohl nur zu gerne einsparen würde. Dazu wird es 2026/27 aber wohl nicht kommen.
Wird Neuhaus sogar wieder Stammkraft?
Die "Bild" verbreitete jüngst, dass Neuhaus seinen Vertrag auf jeden Fall erfüllen und sich nicht vom Hof jagen lassen wolle.
Sportlich könnte sich diese Einstellung für Neuhaus angeblich sogar auszahlen. Denn in einem neuen Bericht der Zeitung heißt es, dass Coach Eugen Polanski grundsätzlich von der Spielweise des Urgesteins (seit 2018 in Gladbach) sehr angetan sei. Neuhaus dürfe sich daher durchaus Hoffnungen darauf machen, eine echte Chance auf einen Stammplatz zu bekommen.
Einen solchen hatte Neuhaus letztmals 2021/22 inne. Anschließend bekam der Ex-Nationalspieler immer weniger Spielzeit, bis er 2024/25 nur noch 368 Minuten in der Liga mitwirken durfte. In der vergangenen Saison zeigte die Tendenz zwar wieder nach oben (935 Minuten), zufrieden werden aber weder Neuhaus noch Gladbach mit dieser Ausbeute sein.




























