Nach prominenten Abgängen und bitteren Verletzungen könnten die ersten Saisonmonate für Borussia Dortmund zur Belastungsprobe werden. Im Fokus dürfte beim BVB bald WM-Fahrer Waldemar Anton stehen, für den sich eine neue Rolle abzeichnet.
Wie der "kicker" schreibt, bahnt sich in Dortmund an, dass der deutsche Nationalspieler in der kommenden Spielzeit endgültig zum Führungsspieler aufsteigen wird. Das Amt als dritter Kapitän ist nach den Abschied von Julian Brandt vakant.
Vieles spreche beim BVB aktuell dafür, dass Anton den Posten übernehmen wird, heißt es. Und weil Kapitän Emre Can (Kreuzbandriss) und dessen Vize Nico Schlotterbeck (Innenbandanriss) die ersten Pflichtspiele verpassen werden, könnte der Abwehrmann wohl bis in den September hinein öfter mit der Binde am Arm zu sehen sein.
Auch ohne den offiziellen Status als Führungsspieler hatte Anton in den letzten Monaten immer mehr Verantwortung bei den Schwarz-Gelben übernommen. Auf dem Platz ist er längst ein wichtiger Ansprechpartner von Trainer Niko Kovac.
Geht es nach den BVB-Verantwortlichen, dann beinhaltet die neue Anton-Rolle wohl auch gleich eine Vertragsverlängerung über 2028 hinaus.
Wohl kein Anton-Wechsel vom BVB zu Manchester United
Erst kürzlich hatten die "Ruhr Nachrichten" ein solches Gedankenspiel bei den Westfalen enthüllt. Einen ersten Austausch mit Anton habe es diesbezüglich bereits gegeben.
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Laut "kicker" könnte es nun "relativ zeitnah" weitere Vertragsgespräche geben. Klar scheint, dass sich der 29-Jährige im Falle einer Verlängerung über eine deutliche Gehaltsanpassung freuen dürfte. Bislang soll er sich in der Kohle-Hierarchie eher im Mittelfeld bewegen.
Dass die jüngsten Abschiedsgerüchte konkreter werden, sei dem Bericht zufolge derweil eher unwahrscheinlich. Manchester United soll Anton kürzlich ins Auge gefasst haben. Zu den Red Devils gebe es aber aktuell keinen Kontakt.
Ohnehin fühle sich der Anton in Dortmund wohl und wolle keinen "vorschnellen Wechsel" forcieren, heißt es weiter.





























