Der DFB muss für den designierten Bundestrainer Jürgen Klopp entgegen der ursprünglichen Annahme nun offenbar doch keine Ablösesumme berappen.
"Bild" zufolge bleibt der 59-Jährige seinem derzeitigen Arbeitgeber Red Bull stattdessen als Markenbotschafter verbunden. Für den Brausekonzern sei das deutlich wertvoller als eine Kompensationszahlung seitens des Verbands, heißt es, die wohl im einstelligen Millionenbereich gelegen hätte.
Klopps Vertrag beim DFB soll demnach nicht nur bis zur EM 2028 in Großbritannien und Irland, sondern bis zur WM 2030 in Marokko, Portugal und Spanien datiert sein.
Finanziell seien Klopp und der DFB schnell auf einen Nenner gekommen, heißt es weiter. Ein Rekordgehalt, wie es andere Medien zuvor behauptet hatten, soll die Trainer-Ikone nicht kassieren.
Klopps Salär liege minimal über dem von Vorgänger Julian Nagelsmann, der demnach bis zu sieben Millionen Euro pro Jahr verdiente.
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Keine große Hürde sind laut "Bild" die zahlreichen Werbepartner Klopps. Auch sein Deal mit Adidas sei trotz des DFB-Ausrüsterwechsels zu Nike kein Problem, da dieser nach der WM auslaufe.
Klopps DFB-Trainerstab nimmt Formen an
Neben dem Niederländer Pepijn Lijnders wird Klopp dem Bericht nach auch seinen langjährigen Vertrauten Peter Krawietz in seinen DFB-Trainerstab integrieren.
Zsolt Löw, der ebenfalls als Kandidat für einen Posten als Assistenzcoach unter Klopp beim DFB galt, bleibt dagegen Red Bull als Funktionär erhalten, heißt es.
Der weitere DFB-Fahrplan in der Causa Klopp soll stehen, ein Geheimtreffen mit dem früheren BVB-Coach in New York, wo er derzeit als TV-Experte arbeitet, ist wohl angesetzt.
Dabei gehe es vor allem für DFB-Präsident Bernd Neuendorf darum, Klopp "direkt in die Augen zu schauen" und vor der endgültigen Entscheidung noch einmal den Austausch mit ihm zu suchen, schreibt "Bild".
Bundesliga-Chef Hans-Joachim Watzke, der ebenfalls mit in die USA reist, kennt Klopp aus gemeinsamen BVB-Zeiten ohnehin bestens.










