Borussia Dortmund wird Streichkandidat Cole Campbell beim neuen Bundesliga-Konkurrenten SV Elversberg los. Die Saarländer nehmen für das BVB-Juwel offenbar eine Rekordsumme in die Hand.
Wie der Aufsteiger verkündete, erhält Campbell an der Kaiserlinde einen Vertrag bis Sommer 2030.
"Mit Cole verpflichten wir einen weiteren hochtalentierten Spieler, der uns mit seinem außergewöhnlichen Tempo und seinen Fähigkeiten im Eins-gegen-Eins enorm weiterhelfen wird. Wir haben uns bereits über einen längeren Zeitraum um ihn bemüht und freuen uns sehr, dass er sich für uns entschieden hat", sagte SVE-Sportdirektor Christian Weber.
Campbell erklärte: "Die Gespräche mit den Verantwortlichen waren von Anfang an sehr offen und haben sich genauso positiv weiterentwickelt. Ich habe das Gefühl, dass ich hier in ein spannendes Team komme, in dem viel Potenzial steckt und in dem ich mich gut einbringen kann. Deshalb bin ich sicher, dass dieser Schritt nach Elversberg genau der richtige ist. Ich freue mich auf die Mannschaft und die neue Zeit hier im Verein."
Wie "Sky"-Reporter Patrick Berger via X vermeldete, überweist Elversberg rund sechs Millionen Euro für Campbell an den BVB. Der 20 Jahre alte US-Amerikaner ist damit der mit Abstand teuerste Neuzugang der Vereinsgeschichte.
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Er löst in dieser Statistik Lukasz Poreba ab. Für den festen Wechsel des vormaligen Leihspielers flossen zuletzt kolportierte 1,6 Millionen Euro an den Hamburger SV.
BVB: Rückkaufsrecht für Cole Campbell?
Der BVB soll sich dem Vernehmen nach ein Rückkaufsrecht für Campbell gesichert haben. Kurzfristig hatte er aber keine Zukunft mehr in Dortmund.
Auch die TSG 1899 Hoffenheim, wo der Youngster die vergangene Rückrunde auf Leihbasis verbrachte, hatte keine Verwendung für ihn und zog die vereinbarte Kaufoption nicht.
Campbell hatte sich in Dortmund laut Medienberichten vor seinem vorübergehenden Abgang in Richtung Hoffenheim ins Abseits manövriert, weil er intern mehrfach mit Trainer Niko Kovac aneckte.
Der Youngster habe sich im Winter zudem gegen eine Leihe in die 2. Bundesliga gesperrt, wo er wohl größere Chancen auf regelmäßige Einsatzzeit gehabt hätte, hieß es.
Für Hoffenheim kam er dann nur auf 74 Pflichtspielminuten, verteilt auf fünf Einsätze. Dazu kamen zwei Auftritte in der zweiten Mannschaft der TSG.































