Die Krise der deutschen Automobilindustrie könnte auch Auswirkungen auf den FC Bayern sowie den VfB Stuttgart haben.
Dem "kicker" zufolge soll 2027 oder 2028 die Entscheidung fallen, ob sich VW-Tochter Audi weiter als Sponsor und Anteilseigner beim deutschen Rekordmeister engagiert.
Einseitig kündbar sind die bis 2029 datierten Verträge zwischen dem Unternehmen aus Ingolstadt und dem FC Bayern demnach allerdings nicht. Grundsätzlich, berichtet das Fachmagazin, wolle Audi zudem weiter mit den Münchnern zusammenarbeiten.
Derzeit fließen geschätzte 45 Millionen Euro pro Jahr für das Engagement. Zudem ist Audi mit 8,33 Prozent an der Kapitalgesellschaft des FC Bayern beteiligt.
Sollten sich die Wege angesichts der wirtschaftlichen Schieflage von VW trennen, stünde laut "kicker" mit BMW möglicherweise schon ein Nachfolger bereit.
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Der Autobauer aus dem Münchner Norden verhandelte bereits 2019 mit dem FC Bayern über ein Sponsoring. Zu einer Einigung kam es damals nicht. Stattdessen verlängerten der Klub und Audi die Zusammenarbeit ein Jahr später bis 2029.
BMW soll an einem Einstieg beim FC Bayern dem Bericht zufolge weiter interessiert sein. Da die Krise dort nicht so arg zugeschlagen hat wie bei VW, wäre wohl auch das nötige Kleingeld vorhanden, um diesen zu finanzieren.
Steigt Porsche beim VfB Stuttgart aus?
Auch beim Münchner Bundesliga-Konkurrenten VfB Stuttgart ist VW indirekt beteiligt, über Porsche, eine weitere Firmentochter der Wolfsburger.
Das Unternehmen aus dem Stuttgarter Stadtbezirk Zuffenhausen erwarb 2023 für 41,5 Millionen Euro gut zehn Prozent der Anteile an der VfB Stuttgart AG.
Laut "kicker" sei nun zu hören, über einen Verkauf könnte nachgedacht werden, sollten sich andere, regionale Investoren für die Anteile interessieren.
Aber: Der VfB müsste einer Veräußerung der Anteile demnach ebenfalls zustimmen. Außen vor wäre der DFB-Pokalfinalist der abgelaufenen Saison bei möglichen Verhandlungen darüber also nicht.




























