Julian Brandts Vertrag bei Borussia Dortmund ist mit dem Start der Sommer-Transferperiode abgelaufen und der 30-Jährige damit auch offiziell vereinslos. Bei der Suche nach einem neuen Arbeitgeber soll der Ex-BVB-Star nun die erste Absage kassiert haben.
Real Betis habe sich dazu entschieden, Brandt zumindest vorerst nicht zu verpflichten, vermelden spanische Medien.
Zwar hätten Vertreter des 48-maligen Nationalspielers zuletzt in Sevilla geweilt, um bei den Klub-Verantwortlichen für ihren Klienten zu werben, heißt es.
Betis-Sportdirektor Manu Fajardo soll nach dem Treffen aber nicht gerade angetan von der Idee gewesen sein, Brandt nach Andalusien zu lotsen.
Seine fußballerischen Fähigkeiten und sein reichhaltiger Erfahrungsschatz werden dem Bericht zufolge beim Tabellenfünften der abgelaufenen LaLiga-Saison zwar durchaus geschätzt. Das hohe Gehalt des langjährigen BVB-Profis stelle jedoch eine nicht zu unterschätzende Hürde für Betis dar, heißt es.
Mehr dazu:
Statt Brandt stehe demnach der 22 Jahre alte Uruguayer Facundo Bernal (Fluminense) ganz oben auf der Einkaufsliste der Spanier, zudem Dani Ceballos, der nach seinem Abgang von Real Madrid noch ohne Verein ist, und dem Belgier Nicolas Raskin (Rangers).
Der in der Schwebe befindliche Wechsel von Nelson Deossa zu Vasco da Gama soll die Personalplanungen von Betis darüber hinaus derzeit erschweren.
Hohes Brandt-Gehalt beim BVB
Man wolle sich bei Neuverpflichtungen trotz der Champions-League-Teilnahme vorerst finanziell nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, heißt es. Das gelt auch für Brandt, der beim BVB zuletzt rund acht Millionen Euro pro Jahr kassiert haben soll.
Wo der gebürtige Bremer nach seinem Abgang aus Dortmund landet, bleibt damit weiterhin völlig offen. Brandt, der eine katalanische Freundin hat, würde dem Vernehmen nach künftig am liebsten in Spanien kicken.
Aber auch in England sowie beim niederländischen Rekordmeister Ajax Amsterdam soll es Optionen für ihn geben.






























