Nach einer Spielzeit mit vielen Höhen und Tiefen stellte sich bei Borussia Mönchengladbach zuletzt unwillkürlich die Trainerfrage. Erst nach Saisonende fiel die Entscheidung, dass Eugen Polanski im Amt bleibt. Dem Chefcoach werden nun neue Co-Trainer zur Seite gestellt.
Wie die Fohlen am Mittwoch bekanntgaben, wechselt Jan-Moritz Lichte von Manchester City an den Niederrhein. In England hatte der 46-Jährige im Jugendbereich gearbeitet.
Außerdem unterstützt Markus Gellhaus, zuletzt Assistent bei Hansa Rostock, fortan das Trainerteam um Polanski. Für den 56-Jährigen ist eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. Bis 2008 war Gellhaus schon einmal eineinhalb Jahre als Assistenztrainer in Gladbach tätig - damals unter Jos Luhukay.
"Dieses Team haben wir auch in intensivem Austausch mit Eugen zusammengestellt", sagte Sportchef Rouven Schröder über den Umbau. "Damit haben wir eine gute Mischung unterschiedlicher Typen im Trainerteam, sowohl inhaltlich als auch charakterlich."
Den Trainerstab komplettieren Philipp Schützendorf, Tobias Trulsen sowie André Wachter als Torwarttrainer. Nicht mehr zum Team gehören Guido Streichsbier und Oliver Neuville, der Assistent bei der U23 wird.
Polanski muss in Gladbach liefern
Schröder hatte vergangene Woche gesagt, Gladbach sei im Bereich Trainerteam zuletzt "nicht Bundesliga" gewesen. Mit Lichte und Gellhaus komme nun reichlich Erfahrung zur Borussia, freute sich der Sportdirektor.
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Für Polanski schaffe man damit einen Raum, um in seiner zweiten Saison als Cheftrainer weiter zu wachsen. Zeitgleich erhofft man sich in Gladbach einen frischen Blick auf die Dinge.
Polanski hatte im vergangenen September die Nachfolge von Gerardo Seoane angetreten und die Borussia im Anschluss auf den zwölften Platz geführt.
Beim fünffachen deutschen Meister stand der Trainer-Newcomer während seiner Amtszeit allerdings oftmals in der Kritik. Im Rahmen der Saisonanalyse konnte er ein Aus als Gladbach-Trainer abwenden.
Schon damals hatte Schröder angekündigt, dass man um Polanski herum Veränderungen vornehmen würde. "Es wird kein Weiter-So geben, sondern wir müssen Dinge anpacken", sagte er damals.





























