Das WM-Aus von Nico Schlotterbeck lastet schwer auf den Ambitionen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, Auswirkungen hat die schwere Verletzung, die sich der Innenverteidiger beim 2:1 gegen die Elfenbeinküste zuzog, allerdings natürlich auch auf seinen Verein Borussia Dortmund. Zumal der BVB derzeit noch vor einem weiteren Schock zittern muss.
Nico Schlotterbeck wird bei der Fußball-WM wegen eines Innenbandrisses im linken Sprunggelenk nicht mehr für das DFB-Team auflaufen können. Der BVB-Profi falle "mehrere Monate" und damit auch für den Rest des Turniers aus. Das bestätigte die deutsche Auswahl am Montag.
"Schlotti wird uns auf dem Platz als herausragender Verteidiger sehr fehlen, vor allem auch sein exzellenter Spielaufbau", sagte Bundestrainer Julian Nagelsmann und fügte bedauernd hinzu: "Es hätte seine WM werden können."
Auch Schlotterbecks Arbeitgeber Borussia Dortmund meldete sich nach dem Schock zu Wort: "Für Nico tut es mir extrem leid, er war richtig gut in Form und aus der Startelf unserer Nationalmannschaft nicht wegzudenken", kommentierte Lars Ricken, Geschäftsführer Sport beim BVB, Schlotterbecks Ausfall. Der 26-Jährige werde "sowohl dem DFB als auch Borussia Dortmund mehrere Monate fehlen", hieß es zudem in einer Mitteilung der Schwarzgelben in den Sozialen Medien.
Wie "Sky" erfahren haben will, ist damit eine Teilnahme am Bundesliga-Auftakt Ende August "eher unwahrscheinlich".
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BVB muss auch um Ryerson bangen
Erschwerend kommt hinzu, dass der BVB derzeit auch ein wenig um eine weitere Abwehrstütze bangen muss. Beim 3:2-Sieg der Norweger gegen Senegal musste Dortmunds Außenverteidiger Julian Ryerson bereits nach 13 Minuten ausgewechselt werden. Physiotherapeuten bandagierten den rechten Oberschenkel des 28-Jährigen.
Laut "Ruhr Nachrichten" ist aber noch nicht klar, wie schwer die Blessur ist. Klarheit wird es demnach aber "in Kürze" geben.
"Sky" hält immerhin auch eine Nachricht parat, die man aus Sicht des BVB auch positiv auslegen kann. Durch die Verletzung von Schlotterbeck, so heißt es, sei es eher unwahrscheinlich, dass der Abwehrspieler von der in seinem unlängst verlängerten Vertrag verankerten Ausstiegsklausel Gebrauch macht. Diese ermöglicht Schlotterbeck angeblich einen Abschied zu bestimmten Klubs, sofern diese 50 bis 60 Millionen Euro zahlen.































