Yan Diomande von RB Leipzig ist aktuell eine der heißesten Aktien auf dem Transfermarkt. Paris Saint-Germain und der FC Liverpool sollen intensiv um den Flügelflitzer werben, sogar ein erstes Angebot hat es angeblich bereits gegeben. Doch womöglich könnten alle Bemühungen scheitern. Hintergrund ist die komplizierte Berater-Situation.
Wie der "kicker" berichtet, läuft der Transfer-Poker um Diomande derzeit unter deutlich erschwerten Bedingungen ab. Dem Bericht zufolge streiten sich zwei Agenturen weiterhin darüber, wer den 19-Jährigen in Vertragsgesprächen überhaupt vertreten darf.
Inzwischen soll es sogar ein Verfahren vor dem Internationalen Sportsgerichtshof CAS geben.
Diomande war im Winter zur US-amerikanischen Agentur Roc Nation gewechselt. Sein vorheriger Berater Max Gradel fechtet diesen Wechsel an und verweist auf eine Exklusiv-Vereinbarung.
Alle Transferverhandlungen mit Bezug zu Diomande müssen demnach offiziell über seine Agentur Maxidel laufen. Diese Zusatzvereinbarung läuft wohl erst mit Ende der Vertragslaufzeit bei RB Leipzig am 30. Juni 2030 ab.
RB Leipzig lehnt 100 Millionen Euro ab
Laut "kicker" gibt es besonders für den FC Liverpool derzeit keine Möglichkeit, dem Streit aus dem Weg zu gehen und Kontakt zu den neuen Diomande-Beratern aufzunehmen.
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Denn beim englischen Verband soll eine Vertretungsvereinbarung hinterlegt sein, die Maxidel als alleinigen Ansprechpartner des Leipzigers festlegt. Es sei in England "strengstens untersagt", sich darüber hinwegzusetzen.
PSG, der zweite große Interessent im Diomande-Poker, könnte ähnlich eingeschränkt sein. Exklusiv-Vereinbarungen wie im Falle von Diomande und Maxidel seien in Frankreich zumindest prinzipiell zulässig, so der "kicker"-Bericht.
Laut Fabrizio Romano und "Sky" hatte Liverpool erst kürzlich ein erstes Angebot über 100 Millionen Euro für Diomande abgegeben.
Der Bundesligist habe die Offerte aber sogleich abgelehnt. Die Sachsen fordern eine höhere Summe, laut Romano könnte der Wunschpreis letztlich bei 120 Millionen Euro liegen.
Auch für die Berater geht es bei einem möglichen Wechsel um viel Geld. Üblicherweise gibt es Provisionen, die sich nach der Höhe der Ablösesumme und dem ausgehandelten Vertragsvolumen richten. Bei Diomande dürfte das ein Millionenbetrag sein.






























