Rund um die Zukunft von Erfolgstrainer Miron Muslic beim FC Schalke 04 kursieren widersprüchliche Medienberichte.
Laut "Sky" sind beide Parteien derzeit mit der Vertragssituation des 44 Jahre alten Fußballlehrers auf Schalke zufrieden. Es seien daher vorerst keine Gespräche über eine erneute Verlängerung des bis 2028 datierten Arbeitspapiers geplant, heißt es. Demnach gebe es aktuell sogar nicht einmal derartige Überlegungen.
Zuvor hatte "Sport Bild" berichtet, Schalke wolle eine Verlängerung mit Muslic bis 2029 oder sogar 2030 forcieren - auch, um die in seinem aktuellen Kontrakt enthaltene Ausstiegsklausel loszuwerden.
Für Schalke birgt sie ein großes Risiko. Denn: Sollte ein anderer Klub im kommenden Sommer bereit sein, zwischen fünf und acht Millionen Euro Ablöse für Muslic zu berappen und diesen von einem Wechsel überzeugen, wären den Königsblauen die Hände gebunden.
Abgangspläne soll der S04-Coach derzeit aber nicht hegen. Der solide Schalker Saisonstart mit fünf Punkten aus vier Ligaspielen dürfte ihn hingegen in seinem Vorhaben bestärkt haben, bis auf Weiteres sein Projekt mit den Knappen fortzuführen.
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Für die Zeit nach Schalke hegt Muslic allerdings schon Träume. Er wolle zwar noch "sehr lange" in Gelsenkirchen arbeiten, bekräftigte er zuletzt im ZDF-Sportstudio", danach aber irgendwann als bosnischer Nationaltrainer anheuern.
"Ich bin gebürtiger und stolzer Bosnier, meine ganze Familie ist immer noch in der bosnischen Heimat", erklärte Muslic. "Eines Tages - ich bin ja noch ein junger Trainer - kann ich mir das wunderbar vorstellen."
Mit neun Jahren hatte Muslic mit seiner Familie aus seinem Geburtsland fliehen müssen, der Balkan-Krieg ließ ihnen keine andere Wahl. "Vielleicht hat doch meine Vergangenheit damit etwas zu tun, dass ich relativ schnell Fuß gefasst habe auf Schalke und in Gelsenkirchen. Weil ich schon ein Gefühl entwickelt habe für die Menschen", sagte der S04-Übungsleiter.



























