Durch den Absturz des TSV 1860 München in die Regionalliga steht Sean Dulic ohne gültiges Arbeitspapier da. Das hatte zahlreiche Klubs aus der 1. und 2. Fußball-Bundesliga auf den Plan gerufen, die Medienberichten zufolge um die Dienste des 21-Jährigen buhlten. Nun steht offenbar fest, dass der FC Schalke 04 den Poker um das Innenverteidiger-Juwel für sich entscheidet.
Wie die "Abendzeitung" berichtet, wird sich Sean Dulic nach seinem Vertragsende beim TSV 1860 München dem FC Schalke 04 anschließen. Eine Ablöse für das Eigengewächs muss der Bundesliga-Aufsteiger nicht zahlen, da das Arbeitspapier des DFB-Talents, das eigentlich noch bis 2028 lief, durch den Zwangsabstieg aus der 3. Liga seine Gültigkeit verloren hatte.
Den Informationen der Boulevardzeitung zufolge wird der Verteidiger schon "in wenigen Stunden oder Tagen" seinen neuen Kontrakt in Gelsenkirchen unterschreiben. Bei den Sechzgern schaffte Dulic 2024/25 den Sprung in den Profikader, in der vergangenen Saison absolvierte er 23 Einsätze in der 3. Liga. Dabei erzielte Dulic ein Tor und bereitete zwei weitere Treffer vor.
FC Schalke 04 gewinnt Transfer-Poker um Drittliga-Juwel
Dulic verlängerte seinen Vertrag in der bayerischen Landeshauptstadt erst im Sommer 2025. Damals erklärte der Abwehrspieler: "Ich freue mich sehr, dass ich mit der Vertragsverlängerung den nächsten wichtigen Schritt in meiner Karriere machen kann. Nun gilt es für mich, hart zu arbeiten und jeden Tag den Willen zu haben, mich weiterzuentwickeln. Es ist etwas ganz Besonderes, bei meinem Jugendverein als Profi auflaufen zu dürfen."
Auch andere höherklassige Klubs sollen bei Dulic vorstellig geworden sein, um sich nach dessen Verfügbarkeit zu erkundigen. Unter anderem der FC Augsburg und Zweitligist VfL Bochum sollen sich mit dem sechsfachen U20-Nationalspieler Deutschland beschäftigt haben. Nun geht der Zuschlag aber offenbar an den FC Schalke 04, die sich zuletzt bereits als Favorit in dem Poker herauskristallisieren konnten.
Ob der Neuzugang gleich für den Bundesliga-Kader eingeplant ist oder möglicherweise noch verliehen wird, bleibt abzuwarten.




























