Im Zuge des Kampfes um das Präsidentenamt bei Real Madrid haben Amtsinhaber Florentino Pérez und Herausforderer Enrique Riquelme mit der Ankündigung von möglichen Mega-Transfers um sich geworfen. Pérez, der sich letztlich durchsetzte, soll unter anderem damit geworben haben, dass er einen 150-Millionen-Euro-Vorstoß bei einem Topstar eines Champions-League-Teilnehmers wagen will. Konkreter wurde Pérez nicht, spanische Medien brachten aber schnell Michael Olise ins Spiel. Ein Replik aus München ließ nicht lange auf sich warten, nun schaltete sich mit Mathias Sammer ein ehemaliges Mitglied der Bayern-Führungsriege, das inzwischen für den BVB tätig ist, in die Debatte ein.
Im Gespräch mit "Sky" gefragt, ob der FC Bayern Michael Olise verkaufen sollte, wenn Real Madrid 150 Millionen Euro bietet, erklärte BVB-Berater Matthias Sammer: "Wenn sie ihre Rechnungen bezahlen können – Nein! Warum? Weil es ein Signal ist. Der FC Bayern ist kein Verkäuferklub!"
Bayern Münchens Klubpräsident Herbert Hainer hatte bereits am Sonntag eine klare Botschaft an Pérez und Real Madrid geschickt: Michael Olise sei "selbstverständlich unverkäuflich", wurde der 71-Jährige von der "Mittelbayerischen Zeitung" zitiert. Das gelte auch für den Fall, dass die Spanier ein Mega-Angebot in Höhe von 150 Millionen Euro an die Säbener Straße schicken.
WM-Chancen des DFB-Teams? Sammer glaubt, "dass wir etwas erreichen können"
Dass Olise in den Plänen des FC Bayern eine ganz zentrale Rolle spielt, ist klar. Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß hatte den Flügelstürmer zuletzt wiederholt als unverkäuflich bezeichnet. "Der kann fünf Augen auf Olise werfen, der kriegt ihn nicht", hatte Hoeneß erst im Mai bei "Sky" in Richtung von José Mourinho gesagt, der angeblich kurz vor einer zweiten Amtszeit als Trainer des spanischen Rekordmeisters steht.
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Bei der WM könnte die DFB-Auswahl übrigens schon im Achtelfinale auf Olise und die Franzosen treffen. Sammer hält das deutsche Team zumindest nicht für völlig chancenlos.
"Ich bin davon überzeugt, dass wir eine gute Mannschaft haben, dass wir etwas erreichen können", erklärte der Europameister von 1996.






























