Nach fünf Jahren beim Hamburger SV neigt sich die Zeit von Robert Glatzel bei den Rothosen eindeutig ihrem Ende entgegen. Der VfL Wolfsburg soll nach dem Abstieg in Liga zwei im 32-Jährigen den Stürmer ausgemacht haben, der mit seinen Toren ein schnelles Comeback im deutschen Fußball-Oberhaus ermöglichen soll. Ein Deal scheint sich auf der Zielgeraden zu befinden.
Robert Glatzel soll sich mit dem VfL Wolfsburg schon auf die Rahmenbedingungen eines möglichen Wechsels geeinigt haben. Das berichtet unter anderem der "kicker". Laut "Hamburger Morgenpost" ist auch der HSV über das Interesse der Wölfe in Kenntnis gesetzt. "Konkrete Verhandlungen", so heißt es, soll es zwischen den Vereinen allerdings noch nicht gegeben haben.
Die "MoPo" will erfahren haben, dass eine Offerte "im oberen sechsstelligen Bereich" notwendig sein wird, um den Deal in trockene Tücher zu bringen. Auch weil der HSV Glatzels Salär angeblich nur zu gerne einsparen würde und man ohnehin nicht wirklich mit dem gebürtigen Münchner plant.
Glatzel war 2025/26 beim HSV eher außen vor
In Wolfsburg würde man Glatzel hingegen wohl gerne in den eigenen Reihen begrüßen. Zumal der Offensivspieler ausgiebig bewiesen hat, dass er in Liga zwei liefern kann. In den Zweitliga-Spielzeiten 2021/22, 2022/23, 2023/24 und 2024/25 war Glatzel, sofern er fit war, beim HSV gesetzt und glänzte mit 73 Liga-Toren in 115 Zweitliga-Partien. Insgesamt steht Glatzel bei 94 Toren in 189 Zweitligaspielen für die Hamburger, den 1. FC Heidenheim und den 1. FC Kaiserslautern.
In der zurückliegenden Bundesligasaison bestritt Glatzel hingegen gerade einmal 609 Minuten für die Hamburger. Glatzels Vertrag beim Hamburger SV endet im Sommer 2027.
In Wolfsburg ist noch unklar, wie der Kader im kommenden Jahr aussehen wird. Mit Jonas Wind verlässt ein Mittelstürmer die Niedersachsen. Ob Mohamed Amoura und Dzenan Pejcinovic gehalten werden können, steht noch in den Sternen.




























